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Nachdem das HDE-Konsumbarometer im Juli deutlich gesunken war, zeichnet sich im August für die kommenden drei Monate eine Erholung auf niedrigem Niveau ab. Grund ist vor allem die steigende Anschaffungsneigung zur Urlaubszeit. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert zur dauerhaften Stärkung der Kaufkraft deutliche Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen durch die Politik.

Die Erholung der Verbraucherstimmung im aktuellen HDEKonsumbarometer darf für die Politik kein Grund sein, die Hände in den Schoß zu legen. Vielmehr brauchen wir jetzt rasch eine spürbare Entlastung für kleine und mittlere Einkommen, um die Kaufkraft auch für schlechtere Zeiten zu stabilisieren, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Das HDE-Konsumbarometer ist im August gestiegen und konnte den Rückgang aus dem Juli, in dem der Barometerwert auf ein Allzeittief gefallen war, wieder ausgleichen.

Anstieg der  Konsumausgaben

Wichtigster Treiber für die Erholung des HDE-Konsumbarometers ist die Anschaffungsneigung. Nach einer augenscheinlichen Überreaktion auf die Entwicklungen im internationalen Handel im Vormonat stabilisiert sich bei den Verbrauchern die Erwartung potenzieller Anschaffungen wieder. Ein Faktor ist dabei sicherlich auch der Beginn der Sommerferien und damit die Haupturlaubs- und Reisezeit. Die Befragten gingen folglich von einem Anstieg ihrer Konsumausgaben im Urlaub aus. Die Anschaffungsneigung steigt generell in diesem Zeitraum, nicht nur bei Produkten des Einzelhandels, auch bei Reisen.

Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

Foto:Flickr.com

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