Heute gibt es in Frankreich 200 von solchen Fahrzeugen, bis Ende 2023 soll die Zahl der Privatfahrzeuge mit Radarkameras auf 440 wachsen.

Ein mit einer Radarkamera ausgestattetes Fahrzeug, das zu einem privaten Unternehmen gehört, fährt auf einer vorgegebenen Route. Er ist die ganze Woche über unterwegs, sowohl tagsüber als auch nachts. Es wird geschätzt, dass er im Durchschnitt 5 bis 6 Stunden pro Tag auf der Straße verbringt.

Die ersten privaten Autos mit Radarkameras waren 2018 in Frankreich in der Normandie zu sehen. Später fuhren sie in der Bretagne, dann in den Regionen Centre-Val-de-Loire, Pays-de-la-Loire, Hauts-de-France, Grand-Est, Burgund-Franche-Comté und New Aquitaine, berichtet France Connexion. Bis Ende 2023 werden sie bereits im ganzen Land zu finden sein, und ihre Zahl soll sich von den derzeit 200 mehr als verdoppeln.

Sie sind schwer zu erkennen, was laut den französischen Behörden zu ihren Gunsten wirken soll. Nicht nur, dass die privaten Blitzer die Gendarmerie entlasten sollen, sie sollen auch effektiver sein, denn die meisten Autofahrer sind nur dann aufmerksamer, wenn sie ein markiertes Polizeiauto passieren.

Dennoch hat das Portal routiers.com kürzlich auf Facebook ein Foto veröffentlicht, das die Front eines solchen Fahrzeugs mit der Position der Kamera zeigt.

Der Fahrerdienst autoplus.fr wiederum hat bereits im letzten Jahr einige Merkmale solcher Fahrzeuge aufgelistet, über die wir auch in Trans.INFO geschrieben haben. Außerdem wurden die beliebtesten Automarken aufgelistet, die am häufigsten mit Radarkameras ausgestattet sind: Renault Mégane, Dacia Sandero, Citroën Berlingo, Peugeot 208, 308 oder 508, Ford Focus, Seat Leon, VW Passat und Golf 7.

Foto: Wikimedia/Dirk Vorderstraße CCA 2.0 Generis

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