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Die italienische Bahngesellschaft Mercitalia Rail hat zwischen Bologna und dem Maddaloni-Marcianise-Terminal in der Nähe von Neapel einen Hochgeschwindigkeits-Güterzug in Betrieb genommen. Der Güterzug wird 600 km innerhalb dreieinhalb Stunden zurücklegen.

Die mittlere Geschwindigkeit des Zuges beträgt also 170 km / h. Dies ist möglich, weil der Mercuria-Schnellzug das Hochgeschwindigkeitsnetz nutzt.

Der Mercitalia-Schnellzug wurde als Antwort auf die Bedürfnisse von Kunden, Logistikunternehmen, Herstellern und Händlern ins Leben gerufen. Der Zug kann so viel wie 18 Lastwagen mit Trailern transportieren. Die Ladungen werden in speziellen Metallkörben mit Rädern in den Zug befördert, was das Be- und Entladen schnell und sicher macht.

Verbindung zum Süden

Das Mercitalia-Terminal in Maddaloni-Marcianise (in der Nähe von Neapel) ist ein wichtiges Terminal in  Hinsicht auf die Güterbeförderung in den Süden. Im Gegensatz dazu gilt der Interport in Bologna als eines der wichtigsten Logistikzentren in Norditalien.

Laut Aussagen des Betreibers wird ein regelmäßig fahrender Hochgeschwindigkeitszug den LKW-Verkehr auf der A1 signifikant reduzieren. Dank Mercitalia Fast sollen im Schnitt jährlich drund 9.000 weniger LKW auf dieser Strecke unterwegs sein.

Mercitalia Rail ist derzeit der größte italienische Bahnbetreiber auf dem europäischen Markt und verfügt über einen umfangreichen Fuhrpark an Rollmaterial.  Der Umsatz des Unternehmens liegt über 1 Milliarde Euro pro Jahr.

Das Unternehmen ist Teil der staatlichen Eisenbahngruppe Ferrovie dello Stato Italiane. Diese wurde im Januar 2017 gegründet und ist derzeit die wichtigste Eisenbahngesellschaft in Italien, wenn es um Güterverkehr geht.

Foto: Mercitalia Rail

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