Richard Burnett, Geschäftsführer der Road Haulage Association, sagte gegenüber The Telegraph, dass Spediteure ihre Kilometerpreise für Fahrten zwischen der EU und Großbritannien um fast 700% erhöht haben, um Probleme und Schwierigkeiten beim Auffinden von Rückladungen zu kompensieren.

Gestern gab der Geschäftsführer der Spedition Alcaline UK bekannt, dass europäische Spediteure Angebote ablehnen, die doppelt so hoch sind wie normal.

Der Geschäftsführer der RHA betonte gestern Abend gegenüber The Telegraph, dass Störungen der Lieferkette, Papierkram sowie Probleme mit Rückladunegn zu den dramatischen Ratenerhöhungen beigetragen hätten und Spediteure, die vorher einen Kilometerpreis von 1,50 Euro berechnet haben, jetzt 10 Euro pro Kilometer verlangen würden.

Spediteure erhöhen ihre Preise für Fahrten nach Großbritannien, weil sie  Störungen und Papierkram befürchten und sich einer Rückladung nicht sicher sind, die die Fahrt lohnenswert machen würde, so Burnett.

Burnett teilte The Telegraph mit, dass andere Straßentransportverbände in Europa, darunter auch aus Polen und Rumänien, der RHA mitgeteilt hätten, dass sie keine Ladungen von und nach Großbritannien annehmen würden. Der Grund dafür sind Unklarheiten bezüglich der neuen Vorschriften und Zolldokumenten.

Burnett betonte, dass ebenfalls britische Firmen mit Bürokratie zu kämpfen haben.

Zulieferer  in ihren Ländern beliefern Großbritannien nicht, da sie nicht wissen, was, wo oder wie sie die Export- oder Importpapiere fertigstellen sollen.Wenn britische Firmen mit dem Papierkram überfordert sind, wie hoffnungslos ist dann die Situation  Firmen im Ausland.

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