Das Schiff Lismore wird auf der Nordseeroute zwischen Belgien und dem Vereinigten Königreich gemeinsam mit der Longstone eingesetzt. Das Unternehmen erklärte, dass die Ergänzung die wöchentliche Kapazität in Lademetern auf diesem Korridor um bis zu 9.000 Meter erhöhen könne.
Laut P&O Ferries bietet die Lismore 4.076 Lademeter und kann pro Abfahrt bis zu 290 Frachteinheiten transportieren. Ab dem 18. Februar plant der Betreiber, auf der Route 18 Abfahrten pro Woche durchzuführen.
Die Verbindung Zeebrugge–Tilbury wird hauptsächlich für unbegleitete Fracht genutzt, darunter Trailer, Chassis, Handelsfahrzeuge und weitere rollende Ladung wie Maschinen und Projektladungen. Der Dienst bietet eine Alternative zur Überfahrt Dover–Calais und zum Kanaltunnel für Betreiber, die trailerbasierte Fracht zwischen dem Vereinigten Königreich und dem europäischen Festland transportieren.
Größere Kapazitätsausweitungen in der Nordsee
Der Einsatz in Zeebrugge folgt auf frühere Kapazitätsanpassungen im Nordsee-Netz von P&O Ferries. Im März 2025 erhöhte das Unternehmen nach Angaben des Betreibers die Kapazität auf seiner Route Tilbury–Europoort und steigerte den verfügbaren Platz um bis zu 60 %.
Zwei Schiffe, Norsky und Norstream, werden nun auf diesem Korridor zwischen dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden eingesetzt. Das Unternehmen hat außerdem die Liegezeiten im Hafen verlängert, wodurch pro Abfahrt bis zu 20 zusätzliche Frachteinheiten möglich sind.
Die Fahrpläne auf der Route Tilbury–Europoort wurden angepasst und umfassen nun Abendabfahrten von beiden Häfen. Darüber hinaus öffnet das Terminal Europoort jetzt um 07:00 Uhr Ortszeit, was frühere Anlieferungen und Abholungen ermöglicht.











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