Foto: Kuehne+Nagel

Kühne+Nagel mit neuer Lösung zu HVO

Kühne+Nagel hat eine neue Book & Claim-Insetting-Lösung für Kunden der Straßengüterverkehrsbranche eingeführt, die "hydriertes Pflanzenöl" (HVO - Hydrotreated Vegetable Oil) kaufen, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Angebot soll auch Elektro-LKW umfassen.

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Kühne+Nagel nutzt das Potenzial von HVO und ergänzt das bereits bestehende Angebot in der Seefracht- und Luftfrachtlogistik mit maritimen Biokraftstoffen bzw. SAF (Sustainable Aviation Fuel), um die Book & Claim-Insetting-Lösung auch für Kunden der Straßengüterverkehrsbranche,

Nach eigenen Unternehmensangaben hat Kühne+Nagel bei der Entwicklung eines Book & Claim-Angebots für HVO mit mehreren externen Akteuren zusammengearbeitet, um die wissenschaftliche und methodische Robustheit des Konzepts zu testen und zu validieren.


Erfahren Sie mehr über HVO in unserem Gastbeitrag von UNITI, dem Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.V.:

Was bedeutet die Zulassung von HVO100 in Deutschland?


Das Unternehmen fügt hinzu, dass das durch das Angebot in der Seefracht- und Luftfrachtlogistik aufgebaute Fachwissen ebenfalls eine starke Basis für das Projekt darstellt.

Hansjörg Rodi, Vorstandsmitglied für Straßenlogistik bei Kühne+Nagel, kommentierte das neue Angebot mit den Worten:

Die Ausweitung unseres Angebots an emissionsarmen Lösungen für unsere Kunden ist ein wichtiger Schwerpunkt des „Living ESG”-Eckpfeilers unserer Roadmap 2026. Kunden, die HVO kaufen, können nun die Kohlenstoffemissionen in ihrer Wertschöpfungskette reduzieren. Dies wird die Nachfrage und damit das Angebot an emissionsarmen Technologien erhöhen, um die Dekarbonisierung der Straßenlogistik zu beschleunigen.”

In einer ersten Phase soll Book & Claim für HVO für Kunden in Europa verfügbar sein, eine Ausweitung außerhalb Europas sei für 2024 geplant.

Darüber hinaus weist Kühne+Nagel darauf hin, dass an der Integration von Elektrofahrzeugen in die Lösung gearbeitet wird.

Um die Straßenlogistik zu dekarbonisieren, sehen wir HVO nur als Brückenlösung an, während wir uns in Zukunft auf batterieelektrische Fahrzeuge konzentrieren werden. Wir gehen davon aus, dass wir bis Ende 2023 so weit sind”, fügte Rodi hinzu.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Transport und Logistik

 

 

 

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