Viele LKW-Fahrer montieren gerne grelle Displays, Namensschilder, Firmenlogos oder beleuchtete Reklamefiguren an die Windschutzscheibe. Am Innenspiegel baumelt ein buntes LED-Leuchtband. In der Weihnachtszeit ist auch nicht selten ein blinkender Mini-Tannenbaum auf den Armaturentafeln einiger Autos zu sehen. Doch was ist an LKW-Beleuchtung erlaubt?

Der Gesetzgeber befürchtet, dass auffällige LKW-Beleuchtung leicht mit Warnzeichen verwechselt werden kann. Außerdem können sie den Fahrer blenden und andere Verkehrsteilnehmer ablenken.

An Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern dürfen nur die vorgeschriebenen und für zulässig erklärten Beleuchtungseinrichtungen angebracht sein, erklärt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland.

Diese LKW-Beleuchtung ist verboten

Grelle Displays, Namensschilder, Firmenlogos, beleuchtete Reklamefiguren an die Windschutzscheibe, am Innenspiegel baumelnde LED-Leuchtbänder oder blinkende Christbäume und Lichterketten sind im Rahmen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung aus Gründen der Verkehrssicherheit verboten. Auf dem Index der verbotenen stehen auch Unterbodenleuchten oder angestrahlte Radkästen und beleuchtete Scheibenwaschdüsen.

Auch gemäß der EU-Richtlinie ECE R48 […] darf das ausgestrahlte Licht den Fahrzeugführer nicht über die Einrichtungen für indirekte Sicht und/oder andere Flächen des Fahrzeugs (z. B. die Heckscheibe) stören […]

Sowohl das Verbot im Rahmen der EU-Richtlinie ECE R48 als auch der der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung bezieht sich auch auf Innenleuchten mit Außenwirkung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lichtquelle direkt zu sehen ist oder es sich um eine indirekte Projektion handelt, betont der TÜV-Experte abschließend.

Foto: stux/Pixabay

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