Viele EU-Länder haben wegen der Coronavirus-Pandemie die Sonntags- und Osternfahrverbote für Lastwagen ausgesetzt. Wir stellen Informationen über die wichtigsten Länder vor, in denen in diesem Jahr die Beschränkungen des LKW-Verkehrs während der Osterzeit aufgehoben wurden.

Deutschland

Alle deutschen Bundesländer haben die Fahrverbote für Lkw gelockert. Allerdings kann nicht überall an Sonn- und Feiertagen mit allen Gütern gefahren werden. Die Regionen unterscheiden sich auch in der Geltungsdauer der Ausnahmen. Alle werden jedoch die kommenden Osterferien umfassen. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass die Lockerung des Verbots in Berlin nur für die Beförderung des so genannten Trockenguts, von Medizinprodukten und die damit verbundenen Leerfahrten gilt. Auch in Thüringen ist nur der Transport von Lebensmitteln, Hygiene- und Medizinprodukten von den Beschränkungen ausgenommen.

Österreich

Österreich hat die Ausnahmeregelungen von den Verkehrsverboten für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen bis einschließlich 19. April verlängert. Dies gilt auch für das Wochenendverkehrsverbot in Tirol auf der A12 und der A13 am Brennerpass.

Frankreich

Frankreich hat mit dem Dekret vom 20. März das Wochenend- und Feiertagsfahrverbot für Lkw bis zum 20. April aufgehoben. Denken Sie jedoch an die Pflichten der Fahrer, die Transporte in Frankreich durchführen, wie z.B. der Besitz von Seife und Wasser im Fahrzeug. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Material zu diesem Thema.

Spanien

Die Beschränkungen des Lkw-Verkehrs in Spanien wurden am 14. März zunächst für zwei Wochen aufgehoben. Nach dem Beschluss der Regierung wurde die Lockerung auf die gesamte Dauer des Ausnahmezustands ausgedehnt und umfasst: – wöchentliche Fahrverbote für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen, – Wochenend- und Feiertagsverbot für ADR-Fahrzeuge, – Wochen-, Feiertags- und Wochenendverbote für nicht standardisierte Transporte, – alle Verkehrsverbote für Lastkraftwagen in Katalonien und im Baskenland.

Italien

Das Feiertagsfahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen wurde für den internationalen Transport bis auf weiteres ausgesetzt.

Foto: Pixabay/marcinjozwiak/public domain

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