Neue Vergütungsregeln für nach Belgien entsandte Berufskraftfahrer

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Am 1. Januar 2023 sind in Belgien Änderungen bei der Entsendung von Fahrern in Kraft getreten. Dies berichtet der spanische Verband der Transportunternehmen CETM und beruft sich dabei auf die Informationen der IRU (International Road Transport Union).

Neue Vergütungsregeln für nach Belgien entsandte Berufskraftfahrer
Foto: Facebook.com/lokalepolitievoorkempen/

Anfang dieses Jahres wurde das Klassifizierungssystem für nach Belgien entsandte Berufskraftfahrer modifiziert. Demnach gibt es vier Stufen, die von den ausgeübten Aufgaben abhängen. Auf ihrer Grundlage wird die Höhe der Vergütung für die Arbeit der entsandten Fahrer festgelegt.

Um die entsprechende Stufe bestimmen zu können, sollte man die dafür entwickelte Plattform verwenden und die im Fragebogen enthaltenen Fragen zu den vom Fahrer ausgeführten Aufgaben beantworten. Dabei werden berücksichtigt: Anzahl der beförderten Frachten, Fahrerlaubnisklassen, erforderliche Fähigkeiten, technische oder rechtliche Kenntnisse, zusätzliche Aufgaben wie z. B. Beladung sowie körperliche Belastung während der Arbeit.

Im nächsten Schritt berechnet die Plattform den entsprechenden Stundenlohn und basiert dabei auf mehreren Parametern, individuell für jeden einzelnen Fahrer, erklärt CETM.

Die Stundensätze für nach Belgien entsandte Fahrer gestalten sich folgendermaßen:

  • Stufe 1 – 13,85 Euro pro Stunde
  • Stufe 2 – 14,336 Euro pro Stunde
  • Stufe 3 – 14,5025 Euro pro Stunde
  • Stufe 4 – 14,6699 Euro pro Stunde

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