Am 1. Juli ist in Belgien  der Königliche Erlass vom 26. April 2019 in Kraft getreten, demnach die Strafen für einige Delikte strenger werden.  Die meisten betreffen LKW-Fahrer.

Laut den neuen Vorschriften ist in Belgien ein neuer Bußgeldkatalog geltend, demnach Geldstrafen für ausgewählte Delikte höher ausfallen.

Fahrer von LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 t, die das Überholverbot bei Regen missachten, müssen mit einer Geldstrafe von 116 Euro ( bisher 58 Euro ) rechnen. Dieses Delikt ist laut neuen Vorschriften als ein Delikt des zweiten Grades definiert.

Eine Strafe in Höhe von 116 Euro ist auch fällig, wenn Fahrzeuge mit einem zGG über 3,5 t die linke Autobahnspur blockieren. Wer die Notspur zum Fahren benutzt, wird mit 174 Euro bestraft. Die Geldstrafen müssen sofort vor Ort bezahlt werden

Wer am Tacho manipuliert wird blechen müssen

Wer einen Verstoß gegen die Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten, Frachtbrief, Fahrtenschreiber, Fahrerkarte usw. riskiert, muss gemäß dem Königlichen Erlass mit Geldbußen sogar in Höhe von 44.000 Euro bis  80.000 Euro rechnen. Nach belgischem Recht sind Fahrer von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen verpflichtet, für Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung die Geldstrafen unverzüglich zu zahlen. Kann der Fahrer die Geldstrafe nicht sofort entrichten, wird sein Fahrzeug beschlagnahmt. Erst  nach Zahlung des Bußgeldes und der Kosten für die Sicherstellung des Fahrzeuges, kann dieses abgeholt werden.

Foto:WFot. PixabayRobfoto

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