Genug ist genug. Frankreichs Präsident Hollande hat die Entscheidung zur Schließung des Flüchtlingslagers in Calais bekräftigt. Können alle Trucker, die nach Großbritanien fahren, endlich aufatmen?


Francois Hollande  sagte bei einem Besuch in der Hafenstadt, das Lager werde abgerissen. Zugleich rief er die Regierung in London auf, sich stärker bei Versorgung und Unterbringung von Migranten zu engagieren.

Der Plan zur Schließung des Lagers besteht aus folgenden Elementen: 

  • „Der Dschungel” wird geräumt und die ilegalen Flüchtlinge würden in Gruppen von bis 50 Personen für eine Dauer von bis zu vier Monaten in die Ankunfts-und Orientierungszentren verlegt.
  •  Wer die Asylbedingungen erfülle, dürfe in Frankreich bleiben,
  •  Wer die Asylbedingungen nicht erfülle, würde abgeschoben.

„Es sollte in Frankreich keine Lager geben”, sagte Hollande.

In dem auch als „Dschungel” bekannten Camp leben Hilfsorganisationen zufolge fast 9.000 Menschen. Es ist in Frankreich zum Symbol für die Flüchtlingskrise geworden, die eine zentrale Rolle im bevorstehenden Wahlkampf spielen dürfte.

Großbritanien baut eine Mauer

Eine Mauer soll Flüchtlinge in Calais davon abhalten, nach Großbritannien zu gelangen. Am letzten Dienstag hat der Bau der Mauer begonnen.  Das Bauwerk soll Meter hoch und 1 Kilometer land werden und entlang der am Hafen befindlichen Straße liegen. Finanziert wird das Projekt zur Gänze von der britischen Regierung, insgesamt werden 2,7 Millionen Euro investiert . 

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