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Kurz nach der Eröffnung des Weltverkehrsforums in Leipzig kam es zu Protesten der Schienenlobbyisten von Allianz pro Schiene und der Eisenbahngewerkschaft Transnet. Die Aktivisten protestierten gegen den Einsatz überlänger LKW.

Obwohl sich die meisten Spediteure für den Einsatz der Gigaliner aussprechen, hält die Alianz pro Schiene die „Monster Trucks“ für keine Innovation. Nach ihrer Auffassung seien überlänge LKW umweltschädlich, weil sie zur Verlagerung von Transporten von der Schiene auf die Straße beitragen. Da der Umbau der notwendigen Infrastruktur durch das Geld der Steuerzahler finanziert werden muss, seien sie teuer, so  die Alianz pro Schiene weiter. Und drittens stellten die Gigaliner ein höheres Risiko für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dar.

 

Janusz Lacny, Präsident der IRU sowie Patrick Döring, Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, üben  scharfe Kritik an den Demonstranten.  "In der EU gibt es einen Kampf zwischen den einzelnen Verkehrsträgern, da sie sich als Wettbewerber sehen. Dabei sind wir keine Wettbewerber, sondern sollten Partner im Güterverkehr sein", so Lacny.

Auch  Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsfüher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), kritisiert diese "rückwärts gewandte Politik" der Alianz pro Schiene. "Nicht die Transportbranche will solche Fahrzeuge, sondern die Wirtschaft fordert diese”, so Schmidt.

Autor: Agnieszka Sterniak

Ursprung: http://www.verkehrsrundschau.de/weltverkehrsforum-proteste-gegen-eurocombi-945309.html

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