Schmitz Cargobull

Schmitz Cargobull erweitert Portfolio. Neuer Trockenfrachtauflieger setzt auf flexiblere Be- und Entladeprozesse

Lesezeit 3 Min.

Mit dem S.BO OPENSIDER bringt Schmitz Cargobull einen neuen Trockenfracht-Sattelauflieger auf den Markt. Das Fahrzeug kombiniert die Eigenschaften eines geschlossenen Kofferaufbaus mit vollständig öffnenden Seitenwänden und richtet sich an Transportaufgaben, bei denen flexible Be- und Entladeprozesse gefragt sind.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Neuer Trockenfrachtkoffer mit vollständig öffnenden Seitenwänden.
  • Verfügbar als EU- und Nordic-Version.
  • FERROPLAST-Aufbau mit Code-XL-Zertifizierung.
  • ADR-Zulassung für EX/III-Transporte.
  • Optionale Doppelstock- und Ladungssicherungssysteme.

Schmitz Cargobull erweitert sein Produktportfolio um den Trockenfracht-Sattelauflieger S.BO OPENSIDER. Das Fahrzeug basiert auf dem bisherigen S.KO-Faltwandkonzept und wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen unterschiedliche Be- und Entladeanforderungen sowie kurze Umschlagzeiten eine wichtige Rolle spielen.

Kennzeichnend für den neuen Auflieger sind die vollständig öffnenden Seitenwände. Dadurch kann die Ladung nicht nur über das Heck, sondern auch seitlich erreicht werden.

Seitlicher Zugang erweitert Einsatzmöglichkeiten

Anders als klassische Trockenfrachtkoffer ermöglicht der S.BO OPENSIDER einen direkten Zugang zur Ladung über die gesamte Fahrzeugseite.

Solche Konzepte kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo unterschiedliche Ladehilfsmittel verwendet werden oder die örtlichen Gegebenheiten den Zugang über das Fahrzeugheck erschweren. Dazu zählen beispielsweise Distributionsverkehre im urbanen Raum, Stückgutnetzwerke oder Industrieanwendungen mit speziellen Ladeprozessen.

Nach Angaben von Schmitz Cargobull sind die Seitenwände je nach Einsatzprofil einseitig oder beidseitig öffnend erhältlich.

Quelle: Schmitz Cargobull

Zwei Varianten für unterschiedliche Anforderungen

Der Hersteller bietet den Auflieger in zwei Ausführungen an:

  • als EU-Version für 4×2-Sattelzugmaschinen mit einem Radstand von 7.700 Millimetern,
  • als Nordic-Version für 6×2-Sattelzugmaschinen mit einem Radstand von 8.130 Millimetern.

Damit richtet sich das Fahrzeug sowohl an klassische europäische Transportanwendungen als auch an Einsätze in den nordischen Märkten.

Geschlossener Aufbau mit Code-XL-Zertifizierung

Beim Aufbau setzt Schmitz Cargobull auf seine FERROPLAST-Technologie. Der Kofferaufbau erfüllt die Anforderungen der Norm DIN EN 12642 Code XL und eignet sich damit für zahlreiche Standardtransporte im Stückgut- und Ladungsverkehr.

Gleichzeitig bleibt die Ware vor Witterungseinflüssen geschützt, was insbesondere bei empfindlichen Trockenfrachten eine wichtige Rolle spielt.

Auch für bestimmte Gefahrguttransporte geeignet

Eine Besonderheit des neuen Aufliegers ist die Zulassung nach ADR EX/III.

Damit erfüllt das Fahrzeug die Voraussetzungen für bestimmte Transporte explosiver Stoffe und Gegenstände der Klasse 1 gemäß den europäischen Gefahrgutvorschriften. Für entsprechende Einsätze sind unter anderem spezielle Anforderungen an Aufbau, Elektrik und Sicherheitsausstattung vorgeschrieben.

Quelle: Schmitz Cargobull

Fokus auf flexible Transportaufgaben

Darüber hinaus bietet Schmitz Cargobull verschiedene Ausstattungsoptionen an. Dazu zählen unter anderem Doppelstocksysteme sowie unterschiedliche Lösungen zur Ladungssicherung.

Mit dem S.BO OPENSIDER reagiert der Trailerhersteller auf Anforderungen in Marktsegmenten, in denen flexible Ladeprozesse zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Kombination aus geschlossenem Kofferaufbau, seitlichem Zugang und ADR-Zulassung erweitert das Einsatzspektrum gegenüber klassischen Trockenfrachtaufliegern und adressiert unterschiedliche Anforderungen im Stückgut-, Handels- und Industrieverkehr.

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