Der im Jahr 2005 in Schweden gegründete Zahlungs- und Shopping-Service Klarna hat gestern den Start des „Klarna Future Shopping Lab” bekanntgegeben. Das Unternehmen will den traditionellen Briefkasten zu einer Plattform für Lieferungen und Retouren umwandeln.

Bei dem Future Shopping Lab handelt es sich um ein dezentrales Forschungsprojekt, das untersucht, wie das Einkaufserlebnis der Zukunft aussieht. In dem ersten Projekt geht es um die Zukunft des Briefkastens und seine Entwicklung von einem statischen Obiekt hin zu einer modularen Plattform für Lieferungen, Retouren und ein völlig neues Einkaufserlebnis.

Wir bei Klarna haben uns verpflichtet, das bestmögliche Einkaufserlebnis zu schaffen, Bei der Entwicklung unserer Services suchen wir immer nach neuen Wegen, um unnötige Komplikationen für Käufer und Einzelhändler zu vermeiden. Mit dem Klarna Future Shopping Lab wollen wir unseren eigenen Horizont erweitern und einen Blick darauf werfen, wie sich das Einkaufen und der Einzelhandel künftig entwickeln könnten, sagt Rasmus Fahlander, Director of Purchase Experience bei Klarna.

Ziel des Klarna Future Shopping Lab ist es mitunter der Briefkasten auf ein höheres Level zu bringen. Der erste Prototyp des modularen Briefkastens besteht aus einer Kombination verschiedener Module, die alle miteinander verbunden sind. So wird er zu einem Dreh- und Angelpunkt für Lieferungen, Rückgaben, Recycling und Wiederverkauf. Die Kernmodule konzentrieren sich auf’s Einkaufen, die gemeinsame Nutzung in der Nachbarschaft und den Nachhaltigkeitsaspekt. Drittpartner können darauf aufbauend zusätzliche Module anbieten, um spezifischen Bedürfnissen gerecht zu werden.So verwandelt sich der traditionelle Briefkasten in eine Plattform, die sich auf künftige Einkaufsgewohnheiten ausrichtet.

Es wäre seltsam, wenn eine Fluggesellschaft nur das Hinflug- und kein Rückflugticket zur Verfügung stellen würde. Wenn uns jemand Produkte nach Hause liefert, sollte er auch Möglichkeiten für das Recycling oder die Rückgabe von Produkten und Verpackungen schaffen, sagt Fahlander.

Foto: Klarna

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