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Laut TAPA ist die Zahl der Frachtdiebstähle im ersten Quartal deutlich zurückgegangen. Die Hälfte der Straftaten hat sich in EU-Ländern ereignet.

Im ersten Quartal dieses Jahres registrierte TAPA insgesamt 620 Frachtdiebstähle in 23 europäischen Ländern, in Nahostländern sowie in Afrika (EMEA). Das sind 12,5 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten des Jahres 2017.

Dem Bericht zufolge belegte Großbritannien Platz eins mit 382 Diebstählen. Trotzdem ist das  8,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 92 Prozent aller verzeichneten Straftaten betrafen nur sieben Länder. Zu den Spitzenreitern gehören auch die Niederlanden (57 Vorfälle), darauf folgt Russland mit 37 registrierten Frachtdiebstählen, Schweden mit 34, Deutschland mit 25 und Frankreich mit 24. In Polen hingegen wurden nur zwei Frachtdiebstähle registriert. Mehr als zwei Drittel aller Diebstähle (435) ereigneten sich laut Angaben der Organisation auf unbewachten Autohöfen.

Der TAPA-Bericht spiegelt nur einen Teil der Realität wider

Es sollte jedoch betont werden, dass die von TAPA vierteljährlich vorgelegten Statistiken nur auf Berichten von im Verband vertretenen Unternehmen beruhen. Aus dem Grund wurden im ersten Quartal dieses Jahres zum Beispiel nur zwei Vorfälle in Polen und nur einer in der Tschechischen Republik registriert.
Der Verband umfasst über 500 weltweite Hersteller von Konsumgütern – einschließlich Apple, Cisco, Fujitsu Siemens, Motorola, Nike. Im TAPA sind auch Unternehmen aus der Transportbranche vertreten, beispielsweise DHL Worldwide Express und der Schenker-Konzern.

Foto: Pixabay / Republica

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