Tirol will auf allen wichtigen Transitrouten LKW-Kontrollen verschärfen.  Ganze 20 Prozent der Fahrzeuge sollen unter die Lupe genommen werden.

Mithilfe eines mobilen Prüfzugs sollen schlecht ausgerüstete und mangelhaft ausgestattete LKW ausfindig gemacht und an einer Weiterfahrt gehindert werden.  Ganze 20 Prozent aller Transit-LKW werden jährlich kontrolliert.

Mit einem mobilen Prüfzug werden auf allen wichtigen Transitrouten in Tirol LKW-Kontrollen durchgeführt. Dabei werden von MitarbeiterInnen der Polizei, des Landes und der ASFINAG Lenkerinnen und Lenker, Fahrdaten und Fahrzeug unter die Lupe genommen. Mit dem mobilen Prüfzug wird ein wesentlicher Beitrag für die Sicherheit auf Tirols Straßen für alle Verkehrsteilnehmenden geleistet, betont Landeshauptmann Günther Platter.

Neben der Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten werden auch Maße und Gewichte, Sicherungen, technische Belange und die Fahrtüchtigkeit der Fahrer kontrolliert.  Auf Antrag von Landeshauptmann- Stellvertreterin Ingrid Felipe werden die Kontrolltage des Prüfzugs im Jahr 2021 wie im Vorjahr von 114 auf 146 erhöht. Die Kosten in Höhe von 43.200 Euro für die 32 zusätzlichen Einsatztage werden vom Land Tirol getragen.

Im Monat Dezember 2020 wurden beispielsweise mehr als 184.000 Schwerfahrzeuge gezählt – ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Insgesamt wurden im Jahr 2020 entlang des Inntalkorridors 2,31 Millionen LKW-Fahrten erfasst. Mehr LKW-Fahrten benötigen auch ein Mehr an Prüftagen für ein Mehr an Sicherheit. Um die Kontrollstellen Radfeld, Kundl und Brenner zu unterstützen, wird der mobile Prüfzug der ASFINAG auch im heurigen Jahr zusätzlich bereitgestellt, betont Felipe.

Foto: Wikiemdia/Vladimir Menkov CC SA 3.0

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