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Der rumänische Fahrer wurde auf einer Autobahn in Deutschland von der Polizei gestoppt. Die Kontrolle ergab, dass er eine viertägige Zwangspause einlegen muss.  Zudem hat sein Arbeitgeber eine so hohe Geldstrafe bekommen, dass er diese nie vergessen wird.

Vor knapp drei Wochen hat die Polizei auf der  Autobahn A2 in der Nähe von Bielefeld einen rumänischen LKW angehalten – berichtet die Regionalzeitung „Westfälischer Anzeiger”. Die Beamten hatten den Verdacht, dass der Fahrtenschreiber im Fahrzeug manipuliert worden war. Um ihren Verdacht zu bestätigen, wurde der LKW zur Kontrolle in eine Fachwerkstatt in Bad Salzuflen weitergeleitet.

Dort stellte sich heraus, dass im LKW ein spezieller Sensor eingebaut war, mit dem das digitale Kontrollgerät manipuliert wurde. Mittels Schalter konnte der Fahrer die Aufzeichnungen des Geräts beeinflussen.

Hohe Strafe

Für diese Highend- Manipulationen am Fahrtenschreiber wurde der Geschäftsführer des rumänischen Unternehmens mit einer Geldstrafe in Höhe von 21.000 Euro bestraft. Der Unternehmer musste auch die Rechnung für die Rückrüstung des Fahrzeugs begleichen.

Warum war das Bußgeld so hoch?

Mit Blick auf die Verkehrssicherheit haben wir die hohe Summe der Geldbuße gemeinsam mit der BAG erhoben. Wir denken, dass sie auf Nachahmer eine abschreckende Wirkung haben könnte,  so Polizeihauptkommissar Jens Bögeholz zu dem Fall.

Auch der 50-jährige LKW-Fahrer wurde nicht verschont. Dafür, dass er mit dem LKW mit 118 km / h gefahren ist, bekam er ein Bußgeld in Höhe von 350 Euro.

 

Pixabay/martaposemuckel

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