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Das hat niemand erwartet. Anfang Juli wurde die Maut auf alle Bundesstraßen ausgeweitet. An den Straßenrändern wurden neue Kontrollsäulen aufgestellt. Wie es sich aber jetzt herausgestellt hat, werden diese von Autofahrern für Blitzer gehalten. Seit Anfang Juli wurden mehr Auffahrunfälle als sonst verzeichnet.

Obwohl die neuen blauen Säulen nur LKW ablichten und zur Kontrolle der korrekten Bezahlung der Maut dienen, halten viele Fahrer sie für Blitzer – berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Autofahrer sehen die Säulen und bremsen rapide ab. Dieses gefährliche Manöver erhöht das Risiko von Auffahrunfällen. Laut HAZ ist seit Anfang des Monats die Zahl solcher Unfälle in der Region gestiegen.

„Haltet euch einfach an die vorgeschriebene Geschwindigkeit“

Um weiteren Unfällen vorzubeugen, hat die dortige Polizeibehörde beschlossen Autofahrer auf das Problem aufmerksam zu machen. Auf Twitter hat sie auch für alle Reisenden einen guten Rat:

Haltet euch einfach an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, dann müsst ihr auch nicht plötzlich und unerwartet abbremsen!

Neue Kontrollsäulen

Um die Einholung der Maut auf Bundesstraßen zu kontrollieren, wurden bundesweit etwa 600 Kontrollsäulen aufgestellt. Sie sollen eine Ergänzung zu den mobilen Kontrollen des Bundesamtes für Güterverkehr sein. Die vier Meter hohen blauen Säulen befinden sich am Straßenrand. Sie funktionieren ähnlich wie Kontrollbrücken. Wenn das Fahrzeug vorbeifährt, prüfen die Geräte, ob es der Mautpflicht unterliegt, ob das Fahrzeug zur Mautabnahme bereit ist und ob der Fahrer die korrekte Anzahl der Achsen eingegeben hat.

Foto:Pixabay

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