Strafanzeige gegen einen Kraftfahrer sowie 10.000 Euro Sicherheitsleistung für eine Firma aus Kroatien – das sind die Konsequenzen von Manipulationen am Fahrtenschreiber.

Insgesamt 10.000 Euro an Sicherheitsleistung musste ein Transportunternehmen und ein Lastwagenfahrer nach einer Kontrolle auf der Autobahn 5 aufbringen. Eine Streife der Verkehrsinspektion hatte den 48-jährigen Brummifahrer gegen 9.30 Uhr am Freitag (11.10.) bei Weiterstadt einer Kontrolle unterzogen. Bei der anschließenden Auswertung des Fahrtenschreibers stellten die Beamten fest, dass er im “Ruhezeit”-Modus unterwegs war. Auf den Fehler hingewiesen räumte der Mann ein, dass ein technischer Defekt vorliegen müsse. Eine Untersuchung durch einen Sachverständigen ergab jedoch, dass eine Schadsoftware auf das Gerät aufgespielt wurde, um Lenkzeiten zu vertuschen.

Der Fahrtenschreiber wurde sichergestellt und Strafanzeige gegen den 48 Jahre alten Tatverdächtigen sowie die Firma aus Kroatien wegen des Verdachts der Fälschung beweiserheblicher Daten eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurden jeweils 5.000 Euro an Sicherheitsleistung erhoben. Nach das Fahrzeug mit einem neuen Fahrtenschreiber wieder verkehrstauglich gemacht wurde, konnte die Fahrt fortgesetzt werden.

Foto: Pixabay/Robfoto

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