Der erste erfolgreiche TIR-Transport von Deutschland nach China ist am Dienstag nach 7.400 zurückgelegten Kilometern und 12 Tagen Reise in  Korgas, einem wichtigen Knotenpunkt auf der Neuen Seidenstraße, angekommen. Der LKW hat 12 Tonnen Kfz-Schmierstoffe unter schwierigen Winterbedingungen transportiert.

Dieser, aber auch der  TIR-Transport, der im vergangenen Jahr von China nach Europa (Khorgos – Polen, 7.000 km in 13 Tagen),  gemeinsam von der IRU und den Logistikunternehmen, CEVA und Alblas, durchgeführt wurden, fanden im Rahmen eines Pilotprojekts statt, das die Durchführbarkeit  des Straßentransports von China nach Europa  untersuchen sollten.  Das Pilotprojekt hat bewiesen, dass TIR-Transporte auf dieser Strecke durchaus Sinn ergeben, da die neue Dienstleistung im Vergleich zum Luftweg eine Kosteneinsparung von etwa 50% bietet.  Mit einer Laufzeit von Tür zu Tür von 10 bis 15 Tagen ist sie auch 30 bis 50% schneller als der Schienentransport.

Ein wichtiger Meilenstein für den Straßentransport

Dieser TIR-Transport ist ein wichtiger Meilenstein für die Beförderungen entlang des China-Europa-Korridors, der nun allen Ländern entlang der Belt- und Road-Route wirtschaftliche und soziale Vorteile bringt, betonte Umberto de Pretto, IRU-Generalsekretär.

Im September 2018 eröffneten Kasachstan und China den Grenzübergang bei Korgas, um den Transport und den Handel entlang der neuen, 8.445 km langen Schnellstraße, die Westchina mit Westeuropa verbindet, zu steigern.

Bis dato haben weltweit  76 Vertragsparteien  die UN-TIR-Konvention ratifiziert. Über 34.000 Transport- und Logistikunternehmen setzen TIR bereits ein, um Güter schnell und zuverlässig über internationale Grenzen zu transportieren.

Foto: IRU

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