Bartosz Wawryszuk

A4: Dauer-Engpass in Thüringen bis Herbst 2026, weitere Sperrungen in Sachsen

Lesezeit 3 Min.

Auf der A4 in Thüringen müssen sich Verkehrsteilnehmer auf ein längeres Nadelöhr einstellen: Zwischen dem Rastplatz Habichtsfang und dem Autobahnkreuz Magdala wird je Fahrtrichtung der zweite Überholfahrstreifen gesperrt. Die Einschränkung beginnt am 30. Juli und soll bis zum 27. Oktober 2026 gelten. Auch in Sachsen sind auf der A4 zusätzliche, teils kurzfristige Sperrungen angekündigt.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Einschränkungen gelten in beiden Fahrtrichtungen.
  • Je Richtung wird der zweite Überholfahrstreifen gesperrt.
  • Zeitraum: 30. Juli bis 27. Oktober 2026.
  • Je Fahrtrichtung bleiben zwei Fahrstreifen befahrbar.
  • Hintergrund sind Arbeiten an Sicherheitseinrichtungen.
  • In Sachsen kommen zusätzliche Sperrungen an Anschlussstellen sowie am Tunnel Königshainer Berge hinzu.

Wer auf der A4 durch Thüringen unterwegs ist, sollte auf dem Abschnitt zwischen dem Rastplatz Habichtsfang und dem Autobahnkreuz Magdala bis Ende Oktober zusätzliche Fahrzeit einplanen. Die Arbeiten laufen parallel auf beiden Richtungsfahrbahnen, sodass der Bereich über einen längeren Zeitraum verengt bleibt.

Zweiter Überholfahrstreifen wird gesperrt

Ab dem 30. Juli wird in beiden Richtungen jeweils der zweite Überholfahrstreifen außer Betrieb genommen. Die Regelung ist bis zum 27. Oktober 2026 vorgesehen.

Eine Vollsperrung ist nicht geplant. Der Verkehr wird in beiden Fahrtrichtungen weiterhin über die jeweils zwei verbleibenden Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt.

Arbeiten an Sicherheitseinrichtungen als Grund

Die Sperrung ist erforderlich, damit sicherheitsrelevante Einrichtungen entlang der Strecke bearbeitet werden können. Zum genauen Umfang der Maßnahmen oder dazu, ob sich die Verkehrsführung im Projektverlauf ändert, gibt es nach Angaben des Betreibers derzeit keine weiteren Informationen.

Da die Verengung über längere Zeit bestehen bleibt, ist insbesondere zu Stoßzeiten mit Verzögerungen zu rechnen. Transportunternehmen, die den Abschnitt regelmäßig nutzen, sollten bis in den späten Oktober hinein längere Fahrzeiten einkalkulieren.

A4 in Sachsen: zusätzliche Sperrungen und Einschränkungen

Ende Juli kommen auf dem sächsischen Teil der A4 mehrere Maßnahmen zusammen, die den Verkehr zusätzlich beeinträchtigen können.

Von 29. Juli, 19 Uhr, bis 30. Juli, 1 Uhr, wird der Tunnel Königshainer Berge in Fahrtrichtung Dresden komplett gesperrt. Hintergrund ist eine Anpassung der Verkehrsführung im Umfeld laufender Arbeiten. Die Umleitung erfolgt über eine ausgeschilderte Strecke.

Weitere Einschränkungen auf der A4 in Sachsen:

  • Autobahnkreuz Hermsdorf: Am 30. Juli sind von 9.30 Uhr bis spätestens 14.40 Uhr die Auffahrt und Abfahrt in Richtung Chemnitz wegen Arbeiten an der Beschilderung gesperrt; die Umleitung führt über die Anschlussstellen Ottendorf-Okrilla und Dresden-Flughafen.
  • Anschlussstelle Nieder Seifersdorf: Die Abfahrt in Richtung Dresden bleibt bis Ende August gesperrt; die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Weißenberg. Die Auffahrt soll in der Nacht vom 29. auf den 30. Juli wieder freigegeben werden.
  • Anschlussstelle Burkau: Die Sperrung der Auf- und Abfahrten in Richtung Dresden wurde wegen der Erneuerung der Fahrbahndecke bis 31. Juli verlängert; die Umleitung verläuft über die Anschlussstelle Ohorn.
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