Autonomes Fahren – Deutschland wird international die Nummer 1

Autonomes Fahren – Deutschland wird international die Nummer 1

Autonomes Fahren – Deutschland wird international die Nummer 1

Noch vor Pfingsten, am 20. Mai 2021 verabschiedete der Bundestag das Gesetz zum autonomen Fahren. Somit schafft Deutschland damit als erstes Land einen Rechtsrahmen. Das neue Gesetz bringt also fahrerlose Fahrzeuge in Kürze in den Alltag.

Konkret geht es um den Einsatz von vollautomatisierten Fahrzeugen der Stufe 4. Das ist eine Vorstufe zum realen autonomen Fahren. Kurz erklärt handelt es sich um ein Fahrzeug, das weitestgehend allein fährt, allerdings benötigt es noch einen Fahrer. Der Computer übernimmt also nur über bestimmte Funktionen die vollständige Kontrolle. So soll er bei Gefahr das Auto beispielsweise am Straßenrand zum Stehen bringen.

Deutschland wird als erstes Land weltweit autonome Fahrzeuge aus den Forschungslaboren auf die Straße holen – nun sind wir diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Es freut mich sehr, dass der Deutsche Bundestag den Weg frei gemacht und den Gesetzentwurf zum autonomen Fahren beschlossen hat. Jetzt geht der Entwurf an den Bundesrat zur Zustimmung. Wir brauchen die zügige Umsetzung für die Innovationen im Transformationsprozess, damit Deutschland auch weiterhin international die Nummer 1 beim autonomen Fahren bleibt, so Bundesminister Andreas Scheuer.

Die nächste Stufe, wäre die letzte des Fünf-Stufen-Plans. Das wahre autonome Fahren, wo Fahrzeuge ganz ohne Fahrer auskommen. Das Fahrzeug meistert auch komplexe Situationen, wie z.B. an Kreuzungen oder Fußgängerübergängen, selbstständig. Es sind auch Fahrten ohne Passagiere möglich.

Ziel ist es, bis zum Jahr 2022 Fahrzeuge mit autonomen Fahrfunktionen in den Regelbetrieb zu bringen. Aus dem Verkehrsministerium hieß es dazu, dass die autonomen Fahrzeuge insbesondere im Güter- und Shuttleverkehr zum Einsatz kommen könnten.

So sieht der Zeitplan aus – am 28. Mai 2021 wird der Gesetzentwurf dem Bundesrat zur Zustimmung vorgelegt. Nach Zustimmung des Bundesrats folgt die Ausfertigung durch den Bundespräsidenten und die Verkündung im Bundesgesetzblatt.

Quelle: DB Schenker

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