BDI plädiert für 44 Tonnen

Schon seit längerer Zeit setzen sich diverse deutsche Branchenverbände für die Anhebung des zulässigen Gesamtgewichtes von LKW auf  44 Tonnen ein. Jetzt hat auch der BDI eine solche Forderung in einem Positionspapier geltend gemacht.

BDI plädiert für 44 Tonnen
Wikipedia/Teppo Lainio CC BY-SA 2.0

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) plädiert für den Testeinsatz von LKW mit einer Länge von 31,50 Metern sowie für die Anpassung des zulässigen Gesamtgewichts auf 44 Tonnen und im KV auf 46 bis 48 Tonnen. Dabei beruft sich der Verband auf Spanien und Schweden, wo solche High Capacity Vehicles bereits zugelassen sind, berichtet das Portal „dvz”.

Das zulässige Gesamtgewicht müsste entsprechend angepasst werden, würde sich aber auf mehr Achsen verteilen, sodass die durchschnittliche Achslast und damit die Straßenbelastung im Vergleich zu konventionellen Lastzügen reduziert wird, heißt es in dem Positionspapier „Logistikanforderungen der verladenden Industrie – Handlungsoptionen für effizientere Logistikprozesse und CO2-Minderungen im Güterverkehr“.

Das Thema des zulässigen Gesamtgewichts von LKW sorgt schon seit einiger Zeit für Diskussionsstoff in Deutschland. Bereits im Herbst 2020 haben 21 Branchenverbände ein Positionspapier verfasst, in dem sie für die Anhebung des zulässigen Gesamtgewichtes von LKW mit mehr als vier Achsen von derzeit 40 Tonnen auf das im Kombinierten Verkehr zulässige Gewicht von 44 Tonnen plädierten. Ihre Forderung begründeten die Organisationen mitunter damit, dass eine Ausweitung deutlich zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes – um rund 1 bis 2 Millionen Tonnen jährlich – beitragen würde, da sich die Gesamtzahl der erforderlichen LKW-Transporte spürbar verkleinern würde.

 

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