Die Regelung gilt für Lkw auf flämischen Straßen und wirkt sich direkt auf die Höhe der Mautgebühren aus. Für viele Spediteure wird es daher entscheidend sein, frühzeitig zu prüfen, welcher Emissionsklasse ihre Fahrzeuge zugeordnet werden.
Die meisten Diesel-Lkw bleiben in Klasse 1
In der Praxis ist die CO2-Emissionsklasse nur in seltenen Fällen bereits in den Fahrzeugdokumenten vermerkt. Die überwiegende Mehrheit der dieselbetriebenen Lkw – von Euro 0 bis Euro 6 – fällt in Klasse 1.
Es gibt jedoch Modelle mit außergewöhnlich niedrigem Kraftstoffverbrauch, die als Klasse 2 oder sogar 3 eingestuft werden können. Das bedeutet wiederum eine etwas niedrigere CO2-Komponente im kilometergenauen Mautsatz.
Hersteller warten ebenfalls auf Klarheit aus Brüssel
Das Problem: Selbst Hersteller tun sich derzeit schwer, verlässliche und vollständige Informationen zur CO2-Klasse für jedes Fahrzeug bereitzustellen. Kees Oostveen, Product Marketing Manager bei Iveco Belgium, bringt es auf den Punkt: Die Schwellenwerte für das Steuerjahr 2026 stehen noch nicht endgültig fest, weil das Ziel zur CO2-Emissionsreduktion von 30 % auf 43 % angehoben wird.
Wie er ergänzt, dürfte die Entscheidung auf europäischer Ebene voraussichtlich erst gegen Ende März fallen. Erst dann – und nachdem Flandern diese Regelungen umgesetzt hat – wird es möglich sein zu berechnen, ob ein bestimmtes Fahrzeug in Klasse 1, 2 oder 3 fällt.
Viapass-Rechner seit April verfügbar
Unterstützung für Spediteure soll Viapass bieten – die interregionale Stelle, die für die Verwaltung der kilometerabhängigen Maut in Belgien zuständig ist. Auf Viapass.be ist ein Rechner für die CO2-Emissionsklasse verfügbar, mit dem Nutzer die Klasse anhand von Daten aus den Fahrzeugdokumenten ermitteln können.
Das Tool soll unter anderem Motortyp, Datum der Erstzulassung, Fahrzeugtyp und Untergruppe berücksichtigen. Für die Nutzung des Rechners benötigen Sie:
- Zulassungsbescheinigung,
- Customer Information File (CIF),
- Certificate of Conformity (CoC).
Nach der Berechnung der Klasse soll das System ein Dokument erzeugen, das die vom Nutzer eingegebenen Informationen und die daraus resultierende CO2-Emissionsklasse enthält. Dieses Dokument kann anschließend dem Servicebetreiber vorgelegt werden, damit die Parameter der OBU-Bordeinheit aktualisiert werden.
Das Problem: Selbst Hersteller tun sich derzeit schwer, verlässliche und vollständige Informationen zur CO2-Klasse für jedes Fahrzeug bereitzustellen. Kees Oostveen, Product Marketing Manager bei Iveco Belgium, bringt es auf den Punkt: Die Schwellenwerte für das Steuerjahr 2026 stehen noch nicht endgültig fest, weil das Ziel zur CO2-Emissionsreduktion von 30 % auf 43 % angehoben wird.
Wie er ergänzt, dürfte die EU-Entscheidung auf europäischer Ebene voraussichtlich erst gegen Ende März fallen. Erst dann – und nachdem Flandern diese Regelungen umgesetzt hat – wird es möglich sein zu berechnen, ob ein bestimmtes Fahrzeug in Klasse 1, 2 oder 3 fällt.









