Mit dem neuen Projekt „Delivery Booster” will der belgische Verband VIL das veraltete Adressierungssystem abschaffen, weil es nicht mehr aktuellen logistischen Anforderungen entspricht. Ein Projektteam arbeitet an einer App, mithilfe deren Kunden detaillierte Standortcodes mit  dem Lieferpass sowie den zugehörigen Lieferspezifikationen und Lieferwünschen erfassen können.

Das bisherige veraltete Adressierungssystem verursachte nicht nur Zeitverlust des Kunden, sondern auch oft unnötige Zustellrunden und dadurch Zeitverschwendung der Fahrer. Wenn man an Lieferungen für große Werke, Einkaufszentren, tausende Schreibtische in riesigen Bürogebäuden mit zahlreichen Unternehmen denkt, dann muss man sich sofort der Tatsache bewusst sein, wie große Bedeutung das detaillierte und präzise Adressieren hat, damit das Paket den richtigen Empfänger effizient erreicht.

Darüber hinaus gab es bisher noch keinen häufig verwendeten Lieferpass, der dynamische Lieferspezifikationen und Lieferwünsche des Empfängers ( z. B. Lieferzeiten,  Öffnungszeiten, Urlaubstage) mit dem neuen eindeutigen Standortcodes kombinieren würde.

In diesem Projekt möchte VIL einheitliche Methodik für die erwähnten Standortcodes entwickeln und diese mit Lieferpässen in einer benutzerfreundlichen App kombinieren.  Deren Einsatz könnte viele Vorteile für B2B- und B2C-Lieferungen bedeuten, z. B.: effizientere Planung und Ausführung durch Logistikdienstleister, weniger Fehl- oder Falschlieferungen, bessere und schnellere Interaktion mit dem Empfänger.

An dem Projekt nehmen zehn Unternehmen teil: DHL Parcel Belgium, GIS Belgium, GLS Belgium Distribution, PostNL Pakketen Belgium, Renewi, Universität Gent, UZ Gent, Vanheede Environmental Group, Zetes und East Limburg Hospital.

Foto: flickr.com

 

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