Gewerkschafter aus dem Transportsektor haben für heute Blockaden an Grenzübergängen angekündigt. Die Belgier protestieren gegen die neuen EU-Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten.

Die belgischen Verbände CSC und FGTB kritisieren die von Brüssel erlassenen Regelungen für die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer, so das Portal sudinfo.be. Die neuen Vorschriften würden die Arbeitsbedingungen im Gewerbe verschlechtern und die Verkehrssicherheit gefährden. Mitunter geht es darum, dass Fahrer die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit in der LKW-Kabine verbringen können werden, was bisher verboten war.

Müdigkeit tötet – fasst die Aktion John Reynaert von der sozialistischen Gewerkschaft UBT / BTB zusammen.

 

Blockaden an den Grenzen

Heute haben die Gewerkschafter vor bis 7:00 Uhr an folgenden Grenzübergängen zu protestieren:

– Meer (belgisch-niederländische Grenze an der E19),

– Rekkem (französisch-belgische Grenze an der E17),

– Zonhoven (belgisch-niederländische Grenze an der E314),

– Maasmechelen (belgisch-niederländische Grenze an der E314).

Dem Plan zufolge wollten die Fahrer so genannte „Filterblokkades” organisieren, d. h. Die Fahrzeuge können passieren, jedoch in einem äußerst langsamen Tempo. Laut belgischen Medien ist der Grenzübergang bei Rekkem jedoch vollständig gesperrt.

Foto: Wikimedia.org

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