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Der Manager eines Transportunternehmens aus Calais sprach über die Flüchtlingslage in dieser Region. Der Franzose ist unzufrieden, weil der französische Präsident, Emanuel Macron und die Briten nicht gehandelt haben. Im Januar dieses Jahres unterzeichneten beide Länder einen Vertrag zur Erhöhung der Sicherheit in der Hafenstadt, die zum Ziel für Flüchtlinge wurde. Trotzdem kann keine Verbesserung gesehen werden.

David Sagnard, Geschäftsführer von Transports Carpentier mit Sitz in Calais, behauptet auf dem französischen Portal Actu Transport Logistique, dass Emmanuel Macron die Bedeutung der Botschaft, die ihm die französische Transportbranche mitgeteilt hat, nicht berücksichtigt habe. Trotz der Zusicherungen beider Länder hat sich laut dem französischen Manager in Calais nichts geändert.

Einigung über die Verbesserung der Grenzkontrollen

Laut der im Januar dieses Jahres unterzeichneten Vereinbarung sollten die Zollbehörden im Vereinigten Königreich ihre Asylverfahren verkürzen. Premierministerin Theresa May hat 44,5 Millionen Pfund zugesagt, um die Grenzkontrollen in Calais zu verbessern. Diese Mittel sollten für den Bau von der Grenzinfrastruktur (einschließlich weiterer Zäune, Überwachungs- und Infrarotvorrichtungen) verwendet werden. Ein Teil der Mittel sollte auch für den Transport von illegalen Einwanderern und Flüchtlingen in andere französische Städte bestimmt werden.

Die Briten können nicht länger sagen „wir wollen keine Migranten mehr” und sie weiterhin mit offenen Armen begrüßen. Solange sie sie weiterhin durch Arbeit und Wohnungen anlocken, werden Migranten, die in der Illusion von Eldorado gefangen sind, weiterhin nach Calais ziehen. Sie haben keine Mittel mehr, um Schmuggler zu bezahlen, also brechen sie in Lastkraftwagen ein und steigen in Fahrzeuge ein, selbst diejenigen, die nicht nach Großbritannien fahren”, klagt David Sagnard.

Teure Diebstahlsicherung

Die Firma Transport Carpentier hat bereits 25.000 Euro für Einbruch- und Diebstahlsicherungen ausgegeben. Die Total-Tankstelle in der Nähe ihres Hauptquartiers installierte ihrerseits einen Zaun, der bereits von Migranten zerschnitten wurde.

Sangard behauptet, dass, obwohl die Zahl der Migranten von 10.000 bis zu 1.000 gesunken ist, ist in Calais immer noch der Druck und die Atmosphäre der Unsicherheit zu fühlen. Der französische Staat unterstützt weiterhin karitative Organisationen, die Migranten Essen geben. Zur gleichen Zeit, wird das Thema der Autobahnbeleuchtung und des Baus der Umgehungsstraße schon seit langem auf dem Schreibtisch der französischen Beamten beiseite geschoben.

 

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