Das Brückenfiasko der Talbrücke Rahmede. Aktueller Stand

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Die Autobahn GmbH hat Ende letzte Woche einen entscheidenden Schritt hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise der Lüdenscheider A45-Talbrücke Rahmede vorgestellt.

Das Brückenfiasko der Talbrücke Rahmede. Aktueller Stand
Foto: Autobahn GmbH

Die Autobahn A45 ist seit dem 2. Dezember zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord komplett gesperrt, da Verformungen im Stahlüberbau der Talbrücke Rahmede festgestellt worden sind. Die Vollsperrung erfolgte von heute auf morgen und sollte vorerst bis bis Frühjahr 2022 andauern, doch die Brücke konnte aus Sicherheitsgründen nicht mehr wieder freigegeben werden.

Für den Verkehr und die Region hat die Sperrung schwere Folgen, denn es fahren derzeit täglich 6.000 LKW durch die Stadt Lüdenscheid, berichtet Lüdenscheids Bürgermeister Sebastian Wegemeyer.

Jetzt hat die Autobahn Westfalen einen Zeitplan vorgestellt, der die Sprengung voranbringen soll. Ein entscheidender Schritt für die geplante Sprengung der Talbrücke Rahmede ist die am Donnerstag veröffentlichte EU-weite Ausschreibung des Sprengabbruchs. Bis Ende Juli können Unternehmen ein Angebot abgeben. Nach Prüfung der eingegangenen Angebote kann die Vergabe des Auftrags dann im August erfolgen, so die Autobahn GmbH.

Die Talbrücke Rahmede soll im Dezember zu Boden gebracht werden. Um die Sprengung vorzubereiten und die Brückenreste anschließend in ersten Teilen abzuräumen, muss die wichtigste Verbindungsstraße in der Stadt für voraussichtlich sechs Wochen gesperrt werden.

Hier wird bereits jetzt gemeinsam mit den beteiligten Behörden ein Umleitungskonzept erarbeitet“, sagt Dirk Stiepert, Leiter der Außenstelle Hagen der Autobahn Westfalen.

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