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In Brüssel und Umgebung wurde am 1. Januar 2018 eine Umweltzone eingeführt, die alle 19 Einzelgemeinden der belgischen Hauptstadt umfasst. Nicht betroffen sind unter anderem Lkw mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Der Start der Umweltzone in Limburg (Hessen) verzögert sich.

Fahrzeuge dürfen die Umweltzone in Brüssel nur noch befahren, wenn sie mindestens der Schadstoffnorm Euro 2 entsprechen. Generell verbannt sind zunächst nur ältere Diesel-Fahrzeuge der Euro-Abgasnorm 0 und 1. Weitere Verschärfungen soll es dann 2019 geben.

Die Zone umfasst die gesamte Metropolregion. Im Westen, Norden und Osten wird sie durch den Brüsseler Autobahnring R0 begrenzt, der selbst nicht zur Umweltzone gehört, im Süden durch die Gemeinde Watermael-Boitsfort.

Nach Angaben des ADAC tritt die Regelung für deutsche Fahrer aber erst im Sommer 2018 in Kraft, bis dahin gelte für ausländische Pkw eine Schonfrist.

Online-Registrierung

Wer die Voraussetzungen für die Einfahrt erfüllt, benötigt keine Plakette, muss allerdings sein Fahrzeug online registrieren. Nur im Falle der Registrierung können intelligente Kameras bei einem Abgleich des Nummerschilds das Fahrzeug erkennen, berichtet der ADAC.

Bis einschließlich September 2018 soll bei Verstößen gegen die Umweltzone auf Strafen verzichtet werden. Das bedeutet, dass Autofahrer erst danach mit einem Bußgeld rechnen müssen. Dieses soll dann allerdings 350 Euro betragen.

Nicht betroffen seien motorisierte Zweiräder, Lkw mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht sowie Oldtimer, die älter als 30 Jahre sind. Für die beiden Europastraßen E19 und E40 gelten die Beschränkungen nicht.

Auch in der hessischen Stadt Limburg sollte zum 1. Januar 2018 die Umweltzone in Kraft treten. Allerdings verzögert sich der geplante Beginn auf Ende Januar, weil für die Umweltzone nötige Schilder nicht rechtzeitig geliefert wurden. Dann dürfen in der Limburger Innenstadt nur noch Fahrzeuge mit grüner Umweltplakette fahren.

Ein diskutiertes Lkw-Verbot für die Innenstadt wird es nicht geben, wie die Stadt Limburg mitteilte. Andere Verkehrsknotenpunkte würden sonst überlastet werden. Außerdem steige dort dann die Lärm- und Schadstoffbelastung, berichtet das Hessenschau.de-Portal.

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