Die Kommunikationsplattform Twilio hat die Auswirkungen  der Corona-Pandemie auf die Digitalisierungsstrategien von Unternehmen analysiert. Die Umfrage hat ergeben, dass die Mehrheit der Befragten die Investitionen in Digitalisierungsprozesse signifikant erhöht hat.

Twilio hat weltweit über 2.500 Entscheidungsträger in Unternehmen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Roadmap für die digitale Transformation und Kommunikation befragt. Die Umfrage hat ergeben, dass Corona die digitale Transformation in Unternehmen um im Schnitt sechs Jahre beschleunigt hat.

97 Prozent der Entscheidungsträger besagten, dass die Corona-Pandemie die digitale Transformation in ihrem Unternehmens enorm beschleunigt hat. Eine große Mehrheit der Unternehmen (95 Prozent) hat sich gezwungen gesehen neue Wege zu suchen, um Kunden zu gewinnen. 92 Prozent der Befragten besagten, dass die digitale Transformation für sie wichtig oder sehr wichtig sei, um sich den aktuellen geschäftlichen Herausforderungen zu stellen.

Darüber hinaus konnten bisherige Innovationshemmer abgebaut werden: 79 Prozent der Befragten gaben an, dass sie infolge von Corona das Budget für die digitale Transformation erhöht haben. Bei 26 Prozent wurde das Budget sogar drastisch erhöht.

An Bedeutung gewonnen hat auch die Omnichannel-Kommunikation: 92 Prozent der Befragten wollen die digitalen Kommunikationskanäle ausbauen, wenn die Pandemie zu Ende ist. Über die Hälfte (54 Prozent ) gab an, dass sie infolge von Corona ihren Focus auf Omnichannel-Kommunikation gelegt haben.  53 Prozent der Befragten haben während der Pandemie sogar neue Kanäle hinzugefügt. Jedes dritte Unternehmen hat zum ersten Mal Live-Chat- und IVR-Kanäle genutzt.

Foto: Pixabay

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