Die ruhige Zeit auf Deutschlands Autobahnen ist vorbei, warnt der ADAC. Am vierten Adventswochenende beginnen in ganz Deutschland die Weihnachtsferien. Vor Weihnachten und an Neujahr ist die Staugefahr am größten.

Der verkehrsreichste Reisetag ist Freitag, 20. Dezember. Dann trifft der übliche Berufsverkehr auf den Urlauberverkehr. Als ebenfalls staureich nennt der ADAC: Donnerstag, 26. Dezember, und Mittwoch, 1. Januar, wenn viele Autofahrer von ihrem Verwandten- und Familienbesuch zurückkehren. Auf den Ballungsraumautobahnen sollte man sich vor allem am Samstag, 21. Dezember, und Montag, 23. Dezember, in Geduld üben. Dort tummeln sich noch viele Last-Minute-Einkäufer auf Geschenkejagd oder auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt. In jedem Fall braucht man Geduld bei der Parkplatzsuche. Tipp: das Auto am Stadtrand abstellen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Auf den Routen in und aus den Skigebieten muss an den beiden Samstagen, 21./28. Dezember, etwas mehr Fahrzeit eingeplant werden.

Zu den stauarmen Tagen zwischen den Jahren zählen Sonntag, 22. Dezember, Dienstag, 24. Dezember (Heilig Abend), Freitag, 27. Dezember, Sonntag, 29. Dezember, und Montag, 30. Dezember. Auch an Silvester, Dienstag, 31. Dezember, ist auf den Straßen nicht allzu viel los.

Das sind die wichtigsten Staustrecken in den Weihnachtsferien:

• Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München

• A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg

• A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin

• A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau

• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden

• A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel

• A 6 Metz/Saarbrücken – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

• A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Füssen/Reutte

• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

• A 9 München – Nürnberg – Berlin

• A 10 Berliner Ring

• A 24 Hamburg – Berlin

• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

• A 81 Stuttgart – Singen

• A 93 Inntaldreieck – Kufstein

• A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen

• A 96 München – Lindau

• A 99 Umfahrung München

 

Auch in Österreich und in der Schweiz wird’s eng

Im Ausland sind vor allem die Fernstraßen in die Wintersportorte mit Staus gepflastert. Dazu zählen in Österreich die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, die Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen. In der Schweiz muss auf der Gotthard-Route, den Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz sowie an den Autoverladestationen Furka, Lötschberg und Vereina mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. In Italien sind neben der Brennerroute die Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal sowie in den Vinschgau am stärksten staugefährdet.

Entlang der österreichischen Inntal- und Brennerautobahn ist wegen der Sperre von Ausweichrouten die Staugefahr besonders hoch. Wer nach den Feiertagen heimfährt, muss aufgrund der Grenzkontrollen Wartezeiten an den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) einkalkulieren.

Foto: maxpixel.freegreatpicture.com

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