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Die Frachtkapazität in Österreich und Deutschland ist geringer als die Nachfrage nach Transportleistungen. Problem ist nicht der Mangel an Lkw. Den Unternehmen fehlen einfach die Fahrer und die Frachtpreise steigen.

„Die Hochkonjunktur in Österreich führt zu einem akuten Mangel an Ladekapazitäten. Die Frächter sind europaweit gut ausgelastet. Wer kurzfristig einen Lkw braucht, der Ware zu Kunden bringen soll, hat hohe Aufschläge zu bezahlen. Für einen dringenden Transport über 300 Kilometer werden in Deutschland schon 4000 Euro bezahlt. Dort ist der Mangel an Frachtraum besonders groß” – berichtet die nachrichten.at-Website.

Die Geschäfte laufen gut. Es gibt mehr Ladungsangebote als Laderaum

– bestätigt Nikolaus Glisic, geschäftsführender Gesellschafter von Petschl Transporte aus Österreich. Derzeit sei im Vorteil, wer einen eigenen Fuhrpark hat – fügt er hinzu.

Die Frachtpreise im europäischen Straßengüterverkehr sind bedeutend gestiegen. Stark zurückgegangen ist dagegen der frei verfügbare Frachtraum – geht aus dem aktuellen Transport Market Monitor hervor. So ist der Kapazitätsindex mit 67,4 Punkten im Vergleich zum Vorquartal zwar leicht höher, gegenüber dem Vorjahr aber um gut 20 Prozent niedriger.

Davon können die Fahrer profitieren

In der Branche heißt es, bis zu fünf Prozent des Fuhrparks in Europa sollen nicht betrieben werden, weil die Fahrer fehlen. Jetzt wollen die Lenker von der guten Nachfrage profitieren und können Lohnerhöhungen durchsetzen.

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