Die Zusteller des Konzerns Deutsche Post DHL Group werden keine Corona-Prämien bekommen, berichtet die Welt.

Deutsche Post DHL Group ist im ersten Quartal 2020 trotz Corona-Krise in allen Unternehmensbereichen gewachsen. Während viele Betriebe Jobs abgebaut haben,  hat das Unternehmen 4000 neue Mitarbeiter eingestellt. Grund für die Neueinstellungen war das boomende Paketgeschäft.

Doch trotz der guten Geschäftszahlen hat das Unternehmen den Zustellern die Corona-Prämien verweigert, berichtet die Welt.

Um die Arbeit der Beschäftigten des Konzerns zu honorieren, hat DPVKOM die Deutsche Post aufgefordert, allen Mitarbeitern des  eine sogenannte Corona-Leistungszulage von mindestens 1000 Euro zu zahlen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Post leisten in der derzeitigen Coronavirus-Pandemie Herausragendes unter extrem schwierigen Arbeitsbedingungen. Alle Postler sorgen Tag für Tag dafür, dass zig Millionen Pakete und Brief- sowie Warensendungen zugestellt werden. Das muss vom Unternehmen nun auch endlich finanziell honoriert werden. Ein Dauer-Dankeschön ist sicherlich das Mindeste, aber kein anerkanntes Zahlungsmittel!, sagte die Bundesvorsitzende der Fachgewerkschaft DPVKOM, Christina Dahlhaus.

Die Forderung wurde abgelehnt. „Eine Prämie ist nicht an der Zeit”, zitiert die Welt CEO Frank Appel.

Foto: DPDHL Group

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