Ende Mai hat eine Drohne auf dem größten Schiff der Welt, der „Pioneering Spirit“ von Allseas Ersatzteile zur Vorbereitung von Offshore-Tätigkeiten abgeliefert. Das war das erste Mal, dass in den Niederlanden eine Drohne ein Paket auf einem Schiff abgeliefert hat.

Das Pilotprojekt war eine Initiative von Dutch Drone Delta, Allseas und dem Hafenbetrieb Rotterdam.  Die Initiative sollte zeigen inwiefern  Drohnenlieferungen zu einem effizienteren Transport im Rotterdamer Hafen beitragen können. Der  Drohnenflug war ein bedeutender erster Schritt, denn die Drohne hat eine lange Strecke zurückgelegt und ein echtes Paket abgeliefert. Der Flug wurde dieses Mal noch vom Piloten beaufsichtigt, künftig soll das aber nicht der Fall sein.

Unser Hafen wird durch den Einsatz neuer Technologie intelligenter, schneller, effizienter und sicherer. Dieses Pilotprojekt ist ein gutes Beispiel dafür, es trägt wesentlich zu einem effizienteren Transport im Allgemeinen und zur Entlastung des Straßenverkehrsnetzes im Besonderen bei. Unter dem Motto „Rotterdam, the safest port to fly“ soll der Luftraum sicher eingerichtet werden. Die Ergebnisse des Pilotprojekts helfen auch dem niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft dabei, Gesetze und Vorschriften in diesem Zusammenhang sinnvoll einzurichten, sodass die Wirtschaft im Hafen von Rotterdam optimal von diesen neuen Entwicklungen profitieren kann, so Ingrid Römers, Beraterin beim Hafenbetrieb Rotterdam.

Den von Drohnen sieht Einsatz von Drohnen im Hafengebiet sieht Stephan van Vuren, Initiator Dutch Drone Delta, sehr vielversprechedend, da diese auch  bei der Verhütung und Eindämmung von Unfällen, bei Wasserverunreinigungen, bei der Brandbekämpfung sowie bei der Beaufsichtigung von Hafenabläufen und Schäden zum Zuge kommen könnten. Andere Möglichkeiten wären laut Vuren auch Inspektionen von Anlagen und Brücken, der Bau und die Unterhaltung von Infrastruktur, Lieferungen auf Schiffe und Bohrplattformen und sogar dringende medizinische Transporte von Blut und Organen.

Foto: Wikimedia_Zairon

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