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Damit der CO2-Ausstoß deutlich reduzieren werden kann, plant die Europäische Union, leichte Nutzfahrzeuge auszubremsen. Umweltorganisationen wie Greenpeace freuen sich über diese Ankündigung. Was könnte aber so ein Tempolimit  für Fernfahrer bedeuten?

Das EU-Parlament will die Höchstgeschwindigkeit von leichten Nutzfahrzeugen auf 120 km/h beschränken und die neue Regelung bis 2015 umsetzen, so die Welt. Sollte der Entwurf Ende Oktober angenommen werden, so müssten die Autos vom Hersteller so ausgestattet werden, dass die Geschwindigkeit bei 120 km/h automatisch heruntergeregelt wird. Betroffen wäre Produzenten von leichten Nutzfahrzugen bis 3,6t.

„Diese Fahrzeuge sind ausschließlich für den kommerziellen Gebrauch und benötigen daher keine höhere Geschwindigkeit als 120 km/h“, heißt es in dem Entwurf.

Alle Studien zu PKW und leichten Nutzfahrzeugen belegen, dass ein Tempolimit den jährlichen CO2-Ausstoß zwischen 2,5 und drei Millionen Tonnen reduzieren würde“, meint Wolfgang Lohbeck, Klimaexperte bei Greenpeace.

Umweltschutz scheint zwar eine wichtige Sache zu sein, die andere Seite der Medaille ist aber die Sicherheit der Verkehrsteilenehmer. „Eine solche Regelung ärgert und stresst nur die Fahrer“, kritisiert Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EU-Parlament den Entwurf und weist auf Sicherheitsrisiken hin. Zum Beispiel, wenn Fahrer beim Überholen von LKW nicht genügend beschleunigen könnten.

 

 

 

 

 

Autor: Agnieszka Sterniak

Ursprung: http://www.welt.de/wirtschaft/article7394655/EU-will-Sprinter-mit-Tempolimit-ausbremsen.html

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