Fahrermangel 2026: So bleiben Speditionen in Europa handlungsfähig

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Der Mangel an Berufskraftfahrern verschärft sich weiter. Demografische Trends verschieben das Angebot zusätzlich, während steigende Lohnforderungen auf bereits hohe Betriebskosten treffen. Für Europas Straßengüterverkehr wird 2026 damit zur Belastungsprobe: Wie sichern Transportunternehmen ihre Einsatzfähigkeit im Tagesgeschäft? Im Mittelpunkt steht eine kostenfreie, live gestreamte Expertendiskussion am Donnerstag, 25. Juni 2026.

Der europäische Transportmarkt befindet sich im Umbruch. Schwankende Kraftstoffpreise, Anpassungen bei Mautsystemen und Margendruck gehören seit Jahren zu den zentralen Themen. Zunehmend entscheidet jedoch ein anderer Faktor über die tatsächlich verfügbare Kapazität: der Fahrermangel.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht zu Einkommen und Arbeitsrealität von Berufskraftfahrern – einschließlich Kennzahlen wie dem Driver Satisfaction Index (DSI) – unterstreicht, wie angespannt die Lage ist. Viele Fahrer erwarten höhere Vergütung, besser planbare oder flexiblere Touren und mehr Wertschätzung an Be- und Entladestellen. Gleichzeitig stehen Frachtführer unter Kostendruck und müssen mit knappen Budgets arbeiten.

Um praxisnahe Antworten zu diskutieren, lädt das European Road Transport Institute zu einer internationalen Live-Debatte ein. Transportbetriebe und Branchenvertreter sprechen darüber, welche Maßnahmen gegen den Fahrermangel realistisch sind – und wie Unternehmen mit den aktuellen Belastungen umgehen können.

Diese Themen stehen im Fokus

  • Driver Satisfaction Index: Was die Zahlen wirklich sagen
    Aktuelle Erkenntnisse zu Einkommen, Motivation und dazu, ob Fahrer den Beruf weiterempfehlen würden.
  • Probleme an Be- und Entladestellen sowie Lücken in der Infrastruktur
    Lange Wartezeiten, zu wenig Parkraum – und welche Verbesserungen Arbeitgeber tatsächlich anstoßen können.
  • Arbeitnehmermarkt trifft Kosteninflation im Betrieb
    Wo liegt die Grenze zwischen berechtigten Erwartungen und dem wirtschaftlich Machbaren für Transportunternehmen?
  • Generationenwechsel und Rekrutierung aus Drittstaaten
    Anwerbung etwa aus Asien und Südamerika sowie Hürden durch Visa-Prozesse und Anforderungen rund um Code 95.

Referenten und Moderation

Durch die Debatte führt Michał Pakulniewicz, Transportation Market Analyst beim European Road Transport Institute.

Mit dabei sind:

  • Magdalena Szaroleta, Managing Director bei MCG Logistic
  • Francisco García, CEO von Exportcargo
  • Niels Blanken, Managing Director bei Interim Transport Group
  • Mateusz Urasiński, Policy Advisor – Social Affairs at IRU

Termin und Teilnahme

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026
Uhrzeit: 11.00 – 12.30 Uhr (MESZ)
Format: Online-Live-Debatte mit anschließender Q&A-Runde
Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung erforderlich

Im Anschluss erhalten alle registrierten Teilnehmer eine Management-Zusammenfassung des Truckers Life-Reports.

 

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