Eine weitere außergewöhnliche Idee der Franzosen. Die politische Partei Europe Ecologie-Les Verts (Europe Ecology-Green, kurz EELV) will den Verkehr von schwereren Personenkraftwagen einschränken. Die Partei hat auch Lieferwagen ins Visier genommen.

Wie im übrigen Europa gilt auch in Frankreich heute ein Grenzwert von 3,5 Tonnen. Dies ist der Ausgangspunkt für zusätzliche formelle Anforderungen, einschließlich Geschwindigkeitsbegrenzungen für LKWs. EELV hat jedoch eine Idee, um dieses Limit teilweise zu begrenzen…

Geschwindigkeitsbegrenzungen für LKWs über 1,5 Tonnen

Würde eine solche Änderung in Kraft treten, dürften Fahrzeuge über 1,5 Tonnen auf Frankreichs Autobahnen 90 km/h und auf Schnell- und Bundesstraßen 80 km/h nicht überschreiten. Dies würde die Kleintransporter fast aller Größen betreffen, sowie einen großen Teil von PKWs, einschließlich Limousinen der Mittelklasse oder höher, Kleinbusse, Minivans und größere Geländewagen.

Beschränkungen für E-Autos

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es hier nur um Kohlenstoffemissionen geht. Denn je schwerer das Auto ist, desto mehr verbrennt es in der Regel und desto höher sind die Treibhausgasemissionen. Was auch aus der Sicht eines Umweltschützers Sinn hat. Es stellt sich jedoch heraus, dass EELV die oben genannten Beschränkungen gerne auf Elektroautos ausweiten würde, die kein Kohlendioxid direkt ausstoßen.

Woher also diese Idee – Nachhaltigkeit?

Das Stichwort ist – Umweltschutz. Durch diese Begrenzungen möchte EELV die Öffentlichkeit ermutigen, auf kleinere und leichtere Autos umzusteigen, die von Natur aus umweltfreundlicher sind, weniger Kraftstoff verbrauchen oder weniger Strom benötigen.

Alles schön und gut, aber was ist mit all den Berufsfahrern, die kleinere Transporter benötigen. Das würde diese Branche hart treffen…

Foto: Pixabay

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