Nach dem Protest am Donnerstag kündigen die Verkehrsverbände OTRE und FNTR eine weitere Protestaktion für diese Woche an. Sollte die Regierung trotzdem auf eine Kraftstoffpreiserhöhung beharren, sind weitere Aktionen geplant.

Am vergangenen Donnerstag haben Transportunternehmen auf Aufruf der Branchenverbände FNTR und OTRE  zwei Grenzübergänge mit Belgien auf der A2 und der A22 blockiert. Die Unternehmen protestierten gegen die Aussetzung der Kraftstoffsteuergutschrift, in deren Zusammenhang sie 2 Cent mehr pro Liter zahlen müssten. Laut Experten führt die Aussetzung der Gutschrift zu einer Erhöhung der Betriebskosten um ca. 600-700 EUR pro Jahr und pro Fahrzeug.

Am 28. November fand die erste Protestaktion an, die zweite soll am 5. Dezember stattfinden. Wie beim ersten Mal soll die französisch-belgische Grenze blockiert werden, diesmal jedoch auf der A1 in Richtung Lille.

Am Donnerstag, dem 28. November, betonte Verkehrsministerin Elisabeth Borne, dass “es logisch ist, dass diese (Transportunternehmen – Anmerkung der Redaktion) sich an der Finanzierung der Straßeninfrastruktur beteiligen”.

Sollte die  Regierung ihre Meinung nicht ändern, kündigte Sebastien Ribera, Generalsekretär der FNTR Pas-de-Calais, an, die Proteste so lange fortzuführen bis sie Erfolg haben.

Wir kündigen Protestaktionen für jeden Donnerstag an, bis der Effekt einsetzt. Wir möchten Minister Borne die Botschaft übermitteln (…). Hierbei werden wir keine Kompromisse eingehen.

Foto: Twitter.com/_OTRE_Nord

 

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