Der französische Kontraktlogistiker ID Logistics hat trotz Corona-Krise einen starken Jahresauftakt hingelegt und hat im ersten Quartal ein Umsatzwachstum von 9,6 Prozent verzeichnet.

In Frankreich hat ID Logistics im ersten Quartal einen Umsatzzuwachs von 3,5 Prozent verzeichnet. Die positive Entwicklung wurde erst Mitte März durch die Einführung der Restriktionen gestoppt. Aber es gab auch Aktivitäten, die trotz Lockdown boomten und so sind die Bereiche Lebensmittel, Hygiene, Körperpflege und E-Commerce gewachsen.

Ebenfalls für die internationalen Umsätze wurde im Schnitt ein signifikantes Wachstum von 15 Prozent verzeichnet. Die Dynamik war natürlich stark abhängig von der Region: Während das Geschäft beispielsweise in Spanien und Belgien ins Stocken kam, wurden in Deutschland und den Niederlanden weiterhin starke Umsätze verzeichnet. An der Stelle ist jedoch zu betonen, dass China weniger als 1 % des Geschäftes des Unternehmens ausmacht und dass dieses keine Präsenz in Italien hat.

Was sie Wechselkurseffekte angeht, waren diese unter dem Strich im ersten Quartal negativ.

Das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung/EBITDA der Gruppe betrug 1,1 zum 31. Dezember 2019, bei einer Nettoverschuldung von 89 Millionen Euro ohne Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gemäß IFRS 16, einschließlich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von 91 Millionen. Euro.

Dadurch dass das Unternehmen die Refinanzierung des Saldos der Akquisitionsverbindlichkeiten durch ein neues Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen hatte, führte das zu einem Nettomittelzufluss von 29 Millionen. Aufgrund der Corona-Krise setzt das Unternehmen einen besonderen Focus auf das Cash-Management:alle für 2020 geplanten Investitionen werden zusammen mit den Kunden überprüft mit dem Ziel selektiv ausgewählt zu werden.

Ähnlich wie andere Unternehmen hält sich auch ID Logistics mir der Quantifizierung der Auswirkungen zurück und beobachtet die Entwicklung laufend. So ging zum Beispiel in den ersten Aprilwochen 2020 aufgrund der Schließung von einigen Standorten weltweit, der Umsatz zurück. Momentan ist aber noch nicht absehbar, ob sich der Trend auch nach den Lockerungen der Wirtschaft halten wird. Andererseits hat der Kontraktlogistiker einen Anteil von 40 % des Geschäfts in Bereichen wie Lebensmitteleinzelhandel und Körperpflege, Hygiene und Gesundheitsprodukte und 20 % im Bereich ECommerce verweisen, auf die der Shutdown keinen Einfluss hatte.

Foto:Pixabay

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