Um Probleme bei der Wareneinfuhr im Fall eines harten Brexit zu vermeiden, hat Großbritannien mit der Bevorratung begonnen. An der französischen Grenze bildet sich langer Stau. Das Verkehrschaos wird von Migranten ausgenutzt.

Die bisherigen Verhandlungsrunden über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien haben zu nichts geführt.Die Angst vor einem harten Brexit wächst. Experten schlagen Alarm und warnen vor möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen.

Um eventuelle Probleme bei der Wareneinfuhr  zu vermeiden, hat Großbritannien mit der Bevorratung begonnen. Die beispiellose Nachfrage nach bestimmten Gütern, die so hoch ist wie seit 30 Jahren nicht mehr, führt dazu, dass sich an der französischen Grenze ein langer LKW-Stau bildet.  Nach Angaben der örtlichen Präfektur  durchqueren zur Zeit täglich acht Tausend LKW den Eurotunnel – zwei Tausend mehr als sonst. Der französische Transportverband FNTR spricht von einem fatalen Verkehrsmanagement und warnt, dass mit einer Besserung der Lage bis Ende des Jahres nicht zu rechnen ist.

Zusätzlich wird das Verkehrschaos in Calais von Migranten ausgenutzt, die versuchen in LKW zu gelangen, um nach Großbritannien zu kommen. Von gefährlichen Vorfällen berichtet die RHA: Migranten sollen die Fahrbahn blockieren und die Fahrzeuge mit Steinen bewerfen.

Foto: Pixabay/AndreasGoellner

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