Handy am Steuer genutzt? In dieser Region droht dafür ein Fahrverbot. 25 Fahrer haben bereits ihre Fahrerlaubnis verloren

In einigen Teilen Belgiens kann man diese Woche den Führerschein verlieren, wenn während der Fahrt ein Handy genutzt wird. Auf diese Art und Weise wollen die dortigen Behörden die Zahl der tödlichen Unfälle reduzieren, die durch Fahrer mit Mobilgeräten am Steuer verursacht werden.

Handy am Steuer genutzt? In dieser Region droht dafür ein Fahrverbot. 25 Fahrer haben bereits ihre Fahrerlaubnis verloren
Quelle: AdobeStock/Dusko

In diesem Jahr sind die Bußgelder für die Handy-Nutzung während der Fahrt in Belgien deutlich gestiegen. Die Verwendung von Smartphones und Bildschirmgeräten wie Tablet oder E-Book-Reader am Steuer gilt als Straftat dritten Grades, für die ein Bußgeld in Höhe von 174 Euro (vorher 116 Euro) verhängt wird.

In einigen Teilen Belgiens soll so ein Verstoß noch schärfer bestraft werden. Wer von der Polizei mit einem Smartphone in Halle-Vilvoorde erwischt wird, muss mit einem Fahrverbot von acht Tagen rechnen. Dies ergibt sich aus einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft von Ostflandern, in der ausdrücklich betont wird, dass ein strengeres Vorgehen gegen Fahrer, die während der Fahrt Mobilgeräte nutzen, erforderlich ist.

Aktuell hat die flämische Stiftung für Verkehrswissenschaft eine neue groß angelegte Kampagne gestartet, um die Fahrer davon zu überzeugen, in den „Automodus“ zu wechseln und so die Ablenkung im Straßenverkehr zu minimieren. Auch der östliche Teil Flandriens beteiligt sich an dieser Aktion. Wer während der Fahrt ein Mobilgerät nutzt, ohne dass es in einer dafür vorgesehenen Halterung gesichert ist, riskiert den sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis für die Dauer von acht Tagen”, erklärt die belgische Staatsanwaltschaft

Berichten der belgischen Presse zufolge werden in dieser Region vom 9. bis 20. Mai Kontrollen durchgeführt, während deren Fahrer unter die Lupe genommen werden, die während der Fahrt Mobilgeräte nutzen. Am ersten Tag seien 25 Fahrverbote verhängt worden, teilt das Nachrichtenportal rtl.be mit

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