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Der Mann, der im Juli vergangenen Jahres seinen brennenden Tanklaster aus Schrobenhausen herauslenkte, um eine Katastrophe zu vermeiden, muss sich jetzt wegen fahrlässiger Brandstiftung verantworten.

Am 17. Juli 2017 steuerte der 50-jährige Berufskraftfahrer  trotz Explosionsgefahr seinen brennenden, mit 34.000 Litern Benzin und Diesel beladenen Laster aus dem bewohnten Gebiet der Kleinstadt in Oberbayern, um eine Katastrophe zu verhindern.

3200 Euro Strafe

Jetzt hat sich der Tanklastwagenfahrer vor dem Amtsgericht Pfaffenhofen verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass ihm die Probleme an dem Tanklastwagen schon früher aufgefallen waren und er sein Fahrt nicht fortführen hätte sollen. Jetzt ist er wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung angeklagt. Vor Gericht gestand der Mann seine Fehleinschätzung, dass er, als er Rauch gesehen hat, von einer heißgelaufenen Bremse ausgegangen war.

Das Gericht verurteilte ihn zur Zahlung von 80 Tagessätzen zu je 40 Euro (3200 Euro). Auch wurde ihm für einen Monat ein Verbot auferlegt, Kraftfahrzeuge zu führen

Die Polizei hatte sich zunächst anerkennend über die Tat des Mannes ausgesprochen, auch die Stadt Schrobenhausen wollte sogar eine Dankesfeier für ihn ausrichten.

Foto:pixabay.com 

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