Cobots, d. h. kollaborative Roboter, werden die Industrie revolutionieren. Schätzungen zufolge wird der Wert des Cobot-Marktes in den nächsten sechs Jahren einen Wert von 5,6 Mrd. Dollarn erreichen wird und in  2030 sogar 12 Mrd. USD. Die meisten Roboter haben bis jetzt Einsatz in der  Elektronik- und Automobilindustrie gefunden, aber das wird sich bald ändern.

Bis zum Ende des Jahres 2023 dürfte die Logistikbranche die Automobilindustrie ablösen und zum Bereich avancieren, in dem die meisten Cobots zum Einsatz kommen – sagt gegenüber dem Magazin „Puls Biznesu” Tomasz Sączek, Experte für Lieferketten.

Das Interesse an Robotern und Cobots wächst stetig. Bereits heute werden kollaborative Roboter unter anderem bei Amazon, Mondelez und Unilever in Polen eingesetzt. Sie sind für das Palettieren und „Unterstützen von Lagerprozessen” zuständig.

Bis 2021 planen 77% amerikanische Unternehmen eine Kombination aus künstlicher Intelligenz und Robotik in ihren Lagern einzuführen – heißt es in der Zeitung.

Das ist nicht überraschend. Cobots sind in der Lage, mit Menschen zu arbeiten und abwesende Mitarbeiter vorübergehend zu ersetzen. All dies bedeutet, dass sich das menschliche Arbeitssystem langsam verändert, auch in der Logistik und Roboter werden zu Mitarbeitern, die Mehrwert schaffen, Daten analysiert und Entscheidungen treffen können.

Vorteil zu einem vernünftigen Preis?

Die Entstehung eines solchen Trends ist nicht überraschend. Zum einen ist es eine Reaktion auf Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt (Migration von Arbeitnehmern), zum anderen kann es messbare Vorteile zu einem relativ geringen Preis bringen.

Experten behaupten, dass die Kosten für den Einsatz von Cobots in Lagern heute selbst für die kleinsten Player nicht unerschwinglich sind und zu einem Umsatzwachstum von bis zu 12 Prozent führen können.

Foto: Pixabay/geralt

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