Uber hat eine globale Partnerschaft mit der Plattform Bringg geschlossen, um „die Qualität von Lieferungen im Einzelhandel und B2B zu verbessern”. Dadurch wird die Nutzung des Uber-Services schneller und einfacher sein.

Die Plattform soll die Sichtbarkeit des Frachttransportes erhöhen, unter anderem durch die Verfolgung der Fahrer, und erleichtert die Synchronisierung der Ankunft des Fahrzeugs mit der Vorbereitung der Waren für den Versand. Bringg erklärt potenziellen Kunden, dass es möglich sein wird, eine Flotte von Fahrern mithilfe dieses einzigen Tools zu verwalten.

Die Kooperation ist eine Reaktion auf Marktveränderungen, die unter dem Einfluss der Coronavirus-Pandemie stattgefunden haben. Durch das rasante Wachstum des E-Commerce ist die Nachfrage nach Einzelhandelsbedarf gestiegen. So begannen einige Unternehmen, auf Crowdsourcing zu setzen, d.h. auf Dienstleistungen breiter Personengruppen (z.B. Fahrer), die ihnen unbekannt waren.

Einzelhändler müssen nicht nur nach neuen Lieferanten suchen, sondern auch versuchen, die Arbeit derer zu optimieren, mit denen sie bisher zusammengearbeitet haben. Diese Plattform soll ihnen die Abwicklung von Bestellungen (und Lieferungen an Endkunden), die über Anwendungen oder Websites erfolgen, erleichtern.

Datenaustausch im Mittelpunkt

Bringg bietet eine Logistikplattform an, die auf in der Cloud gespeicherten Daten basiert und sich auf die letzte Meile konzentriert. Laut techcrunch.com werden seine Dienste u.a. von McDonalds und Walmart genutzt.

Der Letztere hat Ende 2018 das sogenannte Spark-Projekt unter Nutzung der Bringg-Plattform für Privatkunden gestartet. Das Tool ermöglichte es, die Zeitpläne der Fahrer zu optimieren, Aufträge automatisch zu versenden, Verfügbarkeitsbenachrichtigungen durch die Fahrer zu versenden und so mit den Kunden in Kontakt zu treten. Darüber hinaus sendete die Plattform Benachrichtigungen über den Stand der Lieferung. Schon damals schrieb techcrunch.com, dass das Tool auch das Management von „Crowdsourcing”-Flotten ermöglichen könnte. Das Portal erwähnte auch den direkten Konkurrenten von Bringg – das Tool Tookan, das ebenfalls auf dem Markt erschienen ist und ebenfalls für das Logistikmanagement bestimmt ist.

Eines der Hauptziele bei der Erstellung solcher Lösungen war es, Amazon einzuholen. Er war es, der eine effiziente, datenbasierte Logistik geschaffen hat. „Jetzt können andere Einzelhändler Bringg nutzen, um die gleiche Art von Werkzeugen zur Verfügung zu haben, nicht nur um die Lieferlogistik zu verwalten, sondern auch um Waren und Fahrer zu verfolgen und zu managen, auch wenn sie selbst keinen Lieferservice für Bestellungen anbieten” – so das Portal.

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