Haben Sie News? Erzählen Sie uns davon!

Während die meisten europäischen Unternehmen mit Fachkräftemangel zu kämpfen haben, hat Girteka am Freitag die Marke von 10.000 Fahrern erreicht. Eindruck machen auch weitere Pläne und Bestrebungen des Unternehmens –  innerhalb der nächsten drei Jahre soll die Zahl der Fahrer nämlich verdoppelt werden.

Zu Beginn des Jahres waren knapp 8.000 Fahrer im Unternehmen beschäftigt, aber am 3. August hat Girteka die 10.000er Marke geknackt. Auch der Fuhrpark des litauischen Flottenbetreibers wurde auf 5.000 Anhänger und 5.500 Sattelauflieger erweitert. Das Unternehmen setzt sich auch weiterhin ambitionierte Ziele: bis 2021 will der Logistiker die Zahl der Fahrer verdoppeln.

– Bis 2021 haben wir ein klares Ziel –  die Zahl der Anhänger im Fuhrpark  auf 10.000 zu erhöhen und die Zahl der Fahrer auf 20.000 zu steigern- sagt Edvardas Liachovičius, Generaldirektor von Girteka Logistics.

Am wichtigsten sind eine eigene Flotte und eigene Fahrer

Im Jahr 2017 hat Girteka ein organisches Wachstum in Höhe von von 30 Prozent verzeichnet. Laut Fachpersonal ist dieser Erfolg auf ein bewährtes Geschäftsmodell zurückzuführen.

– Unser Geschäftsmodell unterscheidet sich deutlich von dem unserer Konkurrenz wie DSV, DB Schenker, DHL oder Kühne & Nagel. Wir haben einen eigenen Fuhrpark und wir beschäftigen unsere eigenen Fahrer. Eigene Ressourcen sind in dem Fall von großer Relevanz für die Qualität der Dienstleistungen  – betont Kristian Kaas Mortensen, Leiter der Kommunikationsabteilung.

Trotz großer Erfolge hat aber auch Girteka ähnlich wie die Konkurrenz mit so manchen Problemen zu kämpfen: zu nennen sind hier zum Beispiel die stetig steigenden Betriebskosten verursacht durch solche Faktoren wie steigende Lohnkosten, Änderungen im EU-Recht in Hinsicht auf die Anstellung von Fahrern und steigende Kraftstoffkosten.

Foto:Girteka

Kommentare

comments0 Kommentare
thumbnail
Um Benachrichtigungen über Kommentare freizuschalten - gehen Sie zu Ihrem Profil