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Das Transaktionsvolumen im Bereich der Logistikimmobilien hat 2017 in Deutschland ein weiteres Rekordniveau erreicht. Insgesamt soll der Wert bei etwa 8,5 Milliarden Euro gelegen haben. Davon berichten die Immobilienmakler und -beratungsunternehmen CBRE, Colliers und JLL.

Damit verdoppelte sich das Volumen nahezu im Vergleich zum Vorjahr, in dem der Wert bei etwa 4,6 Milliarden Euro lag.

Eine wichtige Rolle spielten voriges Jahr internationale Investoren, insbesondere aus Asien . Investoren aus dem Ausland sollen im letzten Jahr insgesamt 5,6 Milliarden (72 Prozent) in deutsche Industrie- und Logistikimmobilien investiert haben.

Der Run auf Logistikimmobilien steht in Verbindung mit dem Boom im Onlinehandel. Hinzu kommt das große Interesse aus dem Ausland, insbesondere aus dem asiatischen Raum, das sich 2017 besonders deutlich zeigte, sagte Peter Kunz, Head of Industrial & Logistics bei Colliers International.

Fünf Mega-Transaktionen in Deutschland laut JLL:

  • die China Investment Corporation kaufte das Logicor Portfolio von Blackstone
  • Blackstone und M7 kauften das Hansteen- Deutschlandportfolio
  • chinesische Asset/Fonds Manager erwarben das Gazeley-Portfolio von Brookfield
  • AXA Investment Managers kaufte das Gramercy-Portfolio
  • Frasers Centrepoint Ltd aus Singapur erwarb das Geneba-Portfolio

    Alle drei Firmen beobachteten sinkende Renditen. Laut Colliers sanken sie in den vergangenen Monaten im Schnitt um 75 Basispunkte auf 4,65%. Die Renditen werden nach übereinstimmender Meinung der Maklerhäuser weiter absacken, aber etwas langsamer.

    Prognose 2018

    2018 erwartet JLL ein Transaktionsvolumen von 5 bis 6 Milliarden Euro. CBRE sieht rund 5 Milliarden Euro voraus.

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