Lufthansa Cargo hat zusätzliche Sicherheitsgebühren für alle Güter erhoben, die aus dem Vereinigten Königreich im Rahmen von Road Feeder Services (RFS) in die EU transportiert und von da aus weitergeflogen werden.

Infolge des Brexit kann die Fracht aus Großbritannien gemäß  EU-Recht nicht länger als sicher klassifiziert werden und muss aus dem Grund vor dem Weiterflug erneut kontrolliert werden, berichtet das Portal The Loadstar.

Aus dem Grund hat Lufthansa Cargo ihren Kunden jüngst mitgeteilt, dass für den Frachttransport von Großbritannien in die EU im Rahmen von Road Feeder Services zusätzliche Gebühren fällig werden. Diese belaufen sich auf 15 Pence (umgerechnet etwa 0,17 Euro) pro Kilogramm, aber nicht weniger als  17,25 Pfund pro Fracht (umgerechnet 19 Euro).

Damit ist Lufthansa das erste Unternehmen, das einen solchen Schritt macht. The Loadstar geht davon aus, dass andere Unternehmen in Kürze folgen werden.

Foto:Lufthansa

Kommentare

comments0 Kommentare
thumbnail
Um Benachrichtigungen über Kommentare freizuschalten - gehen Sie zu Ihrem Profil