Die niederländischen Gewerkschaften CNV und FNV fordern Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte im Straßengüterverkehr.  Ein Streik wird nicht ausgeschlossen.

Trotz intensivem Austausch der einzelnen Positionen sind die niederländischen Gewerkschaften CNV und FNV mit den Arbeitgebern nicht einig geworden, da die Positionen der beiden Parteien weiterhin weit auseinander liegen.

Die Gewerkschaften fordern für die 150.000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von drei Prozent, das Angebot seitens der Arbeitgeber lautet zwei Prozent. Die nächste Verhandlungsrunde wurde um eine Woche vertagt. Sollte weiterhin kein Ergebnis erzielt werden, wollen CNV und FNV eventuell zum Streik aufrufen.

Der Transportsektor hat sich in der Zeit der Corona-Pandemie als systemrelevant erwiesen. Viel Arbeit wurde unter schwierigen Umständen geleistet. Jetzt kommt die Zeit, um Mitarbeitern  zu zeigen, dass sich ihre harte Arbeit gelohnt hat”, sagte Willem Dijkhuizen vom FNV.

 

Laut Tjitze van Rijssel vom CNV nutzen Arbeitgeber die Corona-Krise dafür aus, keine Lohnerhöhungen durchzuführen.

Einige Fahrer haben aber schon heute mit dem Protest begonnen. Eine Aktion besteht darin langsamer zu fahren und zusätzliche Pausen von 15 Minuten zu machen. Im Rahmen einer anderen Aktion verschicken LKW-Fahrer massenweise Toilettenpapier an den Branchenverband TLN.

Foto:Pixabay/Jasmin_Sessler/public domain

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