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Österreichische Post übernimmt serbischen Paketdienst D Express

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Mit der Übernahme des serbischen Paketdienstleisters D Express baut die Österreichische Post ihr Paketgeschäft in Südosteuropa weiter aus. Gemeinsam mit der bereits zum Konzern gehörenden City Express soll einer der größten privaten Paketdienstleister Serbiens entstehen.

Die Österreichische Post übernimmt den serbischen Paketdienstleister D Express. Die Transaktion umfasst sämtliche Unternehmensanteile einschließlich der Beschäftigten, Kundenverträge und der bestehenden Logistikinfrastruktur. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

D Express betreibt ein Logistikzentrum in Belgrad sowie 27 Zustellbasen, 35 Paketshops und mehr als 300 Paketstationen. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.300 Mitarbeitende und ist mit einer Flotte von etwa 800 Fahrzeugen landesweit aktiv. Im Jahr 2025 transportierte D Express rund 14 Millionen Pakete und erzielte einen Umsatz von etwa 36 Millionen Euro.

Die Österreichische Post ist in Serbien bereits seit vielen Jahren über ihre Tochtergesellschaft City Express vertreten. Künftig sollen beide Unternehmen schrittweise zusammengeführt werden. Nach Angaben des Konzerns entsteht dadurch einer der führenden privaten Paketdienstleister des Landes.

„Die Übernahme von D Express ist für uns ein wichtiger Schritt, um die Internationalisierung unseres Paketgeschäfts weiter voranzutreiben und unsere Position in Südosteuropa nachhaltig auszubauen“, erklärte Generaldirektor Walter Oblin.

Auch Paket- und Logistikvorstand Peter Umundum sieht in der bestehenden Infrastruktur von D Express einen entscheidenden Vorteil. Das Unternehmen verfüge über ein leistungsfähiges Zustellnetz mit eigenem Logistikzentrum, zahlreichen Zustellbasen und einem dichten Netz an Paketstationen. Die schrittweise Zusammenführung mit City Express soll die Netze beider Unternehmen enger verzahnen und zusätzliche Synergien schaffen.

D Express wurde 2008 gegründet und gehört seit 2021 zur United Group. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

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