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Outsourcing besteht darin, Aufgaben und Prozesse an externe Dienstleister abzugeben. Auch in der Intralogistik wird diese Form immer häufiger angewendet. Und das aus einem simplen Grund: weil der Dienstleister oft kostengünstiger und effektiver sind. Das Unternehmen Ziegler zeigt, wie es geht.

Die Vorteile des Outsourcings werden in der Regel nur dann wahrgenommen, wenn das Unternehmen vor großen Herausforderungen steht. Zu diesem Zeitpunkt ist es besonders wichtig sicherzustellen, dass das Unternehmen sein Kapital nicht einfrieren muss und seine Ausgaben kontrollieren kann.

Bei der Handhabung von Geräten können flexible Lösungen viel mehr Vorteile bieten. Outsourcing wird immer beliebter, jedoch ist es schwierig, typische Lösungen zu finden. Die Entscheidung, welche Maschinen und wie viele davon verwendet werden sollen, hängt von den individuellen Vorlieben ab. Der Service ist immer auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten.

Wer Outsourcing-Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte, konzentriert sich hauptsächlich auf Geld. Die Liste der finanziellen Vorteile hängt von vielen Faktoren ab. Es ist besonders wichtig, dass die mit der Auslagerung der Maschinen verbundenen Kosten eine dauerhafte Kostenkomponente in langfristigen Finanzplänen sind. Bei diesem Kooperationsmodell ist es wichtig, die Vorhersehbarkeit der Ausgaben und ihren linearen Charakter sicherzustellen.

Durch das Outsourcing entfällt die Notwendigkeit, den Wartungs- und Reparaturservice für die gemieteten Geräte (Material- und Personalkosten) intern zu halten. Die „Buchhaltungsaspekte“ sind ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Die Kreditwürdigkeit wird nicht beeinträchtigt, und das Unternehmen kann Steuern für die Nutzung der Fahrzeuge abziehen. Die Formen der Flottenfinanzierung, bei denen der Benutzer kein Eigentümer ist, werden immer beliebter. Michał Stanisławski, Direktor der Abteilung Advanced Applications in Still Polska, behauptet jedoch, dass die Auslagerung von Umschlagmaschinen in Polen nicht so verbreitet ist wie in Westeuropa.

Outsourcing von Intralogistik für Hersteller von Feuerlöschgeräten

Für das Outsourcing des Produktionslagers und der Lieferkette hat sich Albert Ziegler GmbH,  ein Unternehmen innerhalb der China International Marine Containers (Group) Ltd. (CIMC) – einem weltweit führenden Anbieter von Logistik- und Energie-Equipment, entschieden.

Ziegler stellt Feuerlöschgeräte her.Die Firma versorgt Industrieanlagen, Flughäfen und Eisenbahnunternehmen (in über 100 Ländern der Welt) mit Schläuchen, Kleidung und Löschsystemen und sogar Feuerwehrfahrzeugen.

Das Just-in-Time-Konzept für reibungslose Abläufe und die Ausstattung von Halle und Lager wurde vom Logistikdienstleister Schwarz Logistik und Still entwickelt.

Das Unternehmen hat sich entschieden, seine Lieferkette aufgrund eines großen Auftrags, der die Herstellung von über 150 Spezialfahrzeugen erfordert, direkt auszulagern.

Um die Anzahl der Fertigungsstraßen in der Zentrale in Giengen an der Brenz zu erhöhen und um diese großen Serien zu produzieren, hat das Unternehmen beschlossen, seine Lagerdienstleistungen auszulagern.

Mit unserer damaligen Infrastruktur war es nicht leicht, die Effizienz des Materialflusses sicherzustellen, der es uns ermöglicht, solch große Serien herzustellen. Wir wollten uns voll auf die Herstellung der bestellten Fahrzeuge konzentrieren und haben daher eine spezialisierte Einrichtung in Anspruch genommen, die den Materialtransport von den Zulieferern zum Werk in Giengen koordiniert hat , sagte der für die Lieferkette verantwortliche Thomas Ziegler.

Die Autoren der Lösung erstellten das Shuttle-Konzept der Bestandsauffüllung und beschrieben basierend auf gemeinsamen Analysen die Anforderungen an die Transporteinheiten, die für die vorhandene Infrastruktur der Anlage geeignet waren.

Wir haben entschieden, dass die maximale Einheitenlänge 11 m betragen würde. Aufgrund der zahlreichen engen Kurven in der Anlage und des Einbahnverkehrs mussten die Fahrzeuge in der Lage sein, den Ausgang außerhalb der Anlage zu erreichen , sagte Mirco Adam, Projektmanager von Ziegler.

Wie sieht das in der Praxis aus? Einmal am Tag erhält die Fabrik das benötigte Material aus dem nahe gelegenen Schwarz-Logistikzentrum. Mit zwei verschiedenen Transporteinheiten werden die Ladungen entlang der Produktionslinien in die Pufferzone transportiert, während die leeren Behälter in die Ladezone des Transporters gebracht werden.

Sobald sie wieder in unserem Logistikzentrum sind, werden die Pakete auf Basis des EDI-Systems (Electronic Data Interchange) in unseren ERP- und WMS-Programmen gescannt und der Bedarf an den entsprechenden Materialien wird gemeldet. Auf dieser Basis werden die Kommissionierlisten erstellt “, erklärt Dennis Weimert, Vertreter von Schwarz Logistik.

Dank dieser Lösung gelangen die Materialien am nächsten Tag in die Produktionsanlage. Falls erforderlich, wird die Bestellung an den Lieferanten gesendet, um die Verfügbarkeit der Materialien aufrechtzuerhalten.

Foto: Still

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